Hamburg

406.000 Euro für den Brandschutz des Sasel-Hauses

Früher ein Kuhstall, heute Hamburgs drittgrößtes Stadtteilkulturzentrum: das Sasel-Haus

Früher ein Kuhstall, heute Hamburgs drittgrößtes Stadtteilkulturzentrum: das Sasel-Haus

Foto: HA/A.Laible/ZGBZGH

Das drittgrößte Stadtteilkulturzentrum Hamburgs feiert 40. Geburtstag. Der Finanzsenator brachte ein Geschenk mit.

Hamburg.  Der Start vor 40 Jahren war ausgesprochen bescheiden mit zwei Kursangeboten – Stricken und Adventsbasteln. Heute verzeichnet das Sasel-Haus jährlich rund 200.000 Besucher und hat neben den zahlreichen ehrenamtlichen 30 hauptamtliche Mitarbeiter. Damit ist das Sasel-Haus das drittgrößte Stadtteilkulturzentrum Hamburgs.

Zur Jubiläumsfeier kamen am Sonntag rund 150 Freunde und Unterstützer in den großen Saal des Hauptgebäudes – einen umgebauten Kuhstall aus dem Jahr 1830, der ursprünglich zum Gut Sasel gehörte und eines der ältesten Gebäude des Stadtteils ist.

Investitionen für den Brandschutz

Außer zahlreichen Bezirks-, Bürgerschafts- und Bundestagsabgeordneten war auch Finanz- und Bezirkssenator Andreas Dressel (SPD) gekommen – und nicht mit leeren Händen: Dressel übergab der ersten Vorsitzenden Marlies Belser ein Schreiben mit der Ankündigung, dass aus dem investiven Quartiersfonds 406.000 Euro für umfangreiche Brandschutzmaßnahmen zur Verfügung gestellt werden. Die Bürgerschaft hatte dafür 2018 bereits 375.000 Euro bereitgestellt. Doch der Betrag sei, so Dressel, nicht ausreichend gewesen.

Das Sasel-Haus hat neben einem umfangreichen Kursprogramm und einem Kindergarten eine beachtete Klassik-Konzertreihe initiiert und veranstaltet Gesprächsabende mit prominenten Gästen. „Kulturelle Leuchttürme gibt es nicht nur in der City, sondern auch in den Stadtteilen“, sagte Dressel und erntete dafür starken Beifall. Ausdrücklich lobte er das ehrenamtliche Engagement – etwa der langjährigen ersten und heutigen zweiten Vorsitzenden Elke Breuer, die von Beginn an dabei ist.