Hamburg

Tierpark Hagenbeck trauert um Giraffe Layla

Giraffe Layla (h.) mit ihrem Halbbruder Kumbuko im Tierpark Hagenbeck.

Giraffe Layla (h.) mit ihrem Halbbruder Kumbuko im Tierpark Hagenbeck.

Foto: Jens Ressing / picture-alliance/ dpa

Das in Hamburg geborene Tier starb am zweiten Weihnachtstag im Beisein von Bulle Chali. Es wurde nicht einmal halb so alt wie erwartet.

Hamburg. Die Tierpflegerin war gerade in der Futterkammer des Giraffenhauses, als sie einen dumpfen Aufprall hörte. Als sie zur Box eilte, fand sie dort Giraffe Layla leblos am Boden vor. Eine herbeigerufene Tierärztin versuchte noch, das Tier zu retten – vergeblich.

Layla, am 2. Februar 2006 in Hamburg geboren, starb am zweiten Weihnachtstag im Alter von nur 13 Jahren im Beisein des Bullen Chali (15). Das gab der Tierpark Hagenbeck am Donnerstag bekannt.

Tod von Giraffe Layla bleibt rätselhaft

Die Todesursache bleibt unklar. Äußere Verletzungen wies Layla nicht auf. Auf eine Untersuchung des Kadavers verzichtete der Zoo, da aufgrund der Feiertage kein Pathologe zur Verfügung gestanden habe und "das tote Tier nicht tagelang in der Box liegen konnte", wie es in der Mitteilung heißt. Giraffen können in Gefangenschaft 30 bis 35 Jahre alt werden.

Layla und Chali sind die Eltern der Bullen Tamu (6) und Nakuru (4). Letzterer wäre bei seinem ersten öffentlichen Auftritt 2015 eine Woche nach der Geburt beinahe gestorben, als er in einen Wassergraben stürzte und gerettet werden musste.