Hamburg

Handel mit Cannabidiol: Polizei durchsucht zwei Kioske

Ein Cannabidiol-Produkt mit geringem THC-Gehalt (Archivbild).

Ein Cannabidiol-Produkt mit geringem THC-Gehalt (Archivbild).

Foto: JEAN-CHRISTOPHE BOTT / picture alliance/KEYSTONE

Die beiden Betreiber sollen in Eimsbüttel und Altona-Nord THC-haltige Waren verkauft haben. Eine Spur führt nach Berlin.

Hamburg. Ermittler des Rauschgiftdezernats haben am Mittwochvormittag zwei Kioske in Eimsbüttel und Altona-Nord durchsucht. Wie die Polizei Hamburg mitteilte, wurden in den Geschäften am Kleinen Schäferkamp und an der Max-Brauer-Allee insgesamt 129 Cannabidiol-Produkte sichergestellt. Cannabidiol (CBD) wird aus dem weiblichen Hanf (Cannabis) gewonnen und unter anderem in der Medizin eingesetzt.

Zwar enthielten die gefundenen Produkte, vornehmlich Rauchwaren, nur einen sehr geringen Anteil an berauschendem THC von unter 0,2 Prozent. Trotzdem machten sich die Kioskbetreiber, eine 29 Jahre alte Frau und ein 32 Jahre alter Mann, wie auch ihre Kunden strafbar, "wenn die Abgabe zum Zwecke des Eigenverbrauchs erfolgt", wie es in der Mitteilung heißt.

Cannabidiol-Produkte: Spur führt nach Berlin

Offenbar wurden die Produkte von einer in Berlin ansässigen Firma bezogen, die von einem 26-Jährigen betrieben wird. Die Ermittlungen hierzu dauern nach Polizeiangaben an.