100 Fragen des Lebens

Experten erklären: Was ist gesunde Arbeit?

Was rettet uns bei zu viel Stress? Dr. Christine Busch und Univ.-Prof. Dr. med. Volker Harth wissen die Antwort.

Was rettet uns bei zu viel Stress? Dr. Christine Busch und Univ.-Prof. Dr. med. Volker Harth wissen die Antwort.

Foto: Thorsten Ahlf

Digitalisierung verändert unsere Arbeit, psychische Belastungen nehmen zu – aber eine Auszeit ist nicht immer die Lösung.

Hamburg. Sind Sie gerade bei der Arbeit oder auf dem Weg dahin? Dann machen Sie schon mal alles richtig, denn arbeiten ist zunächst einmal gut für unsere Gesundheit. Es gilt jedoch ein paar Dinge zu beachten. Dr. Christine Busch und Prof. Dr. med. Volker Harth von der Universität Hamburg erklären, wie Sie Krankheiten vermeiden und welche Veränderungen in Zukunft noch auf uns zukommen.

Wie wichtig ist Arbeit für uns?

Dr. Christine Busch: Sie ist erst mal positiv für die Gesundheit. Arbeit ermöglicht die Teilhabe an der Gesellschaft, wir können unsere Fähigkeiten und sozialen Beziehungen erweitern, das macht Arbeit so wichtig für die Gesundheit.

Prof. Volker Harth: Wie wichtig sie ist, fällt einem besonders aus, wenn man sich die Gesundheit von Menschen anschaut, die nicht erwerbstätig sind. Wer weniger als 60 Prozent des durchschnittlichen Nettoeinkommen zur Verfügung hat, der lebt zehn Jahre weniger.

Da geht es aber ja auch um Geld. Was macht denn kränker: Schlechte Arbeit oder gar keine Arbeit?

Harth: Sehr gute Frage. Fest steht, dass Arbeit leider auch krank machen kann. Wir haben in Deutschland 80 verschiedene Berufskrankheiten…

So viele? Ich kenne vor allem eine: Kopfschmerzen.

Harth: Es gibt eine große Palette. Zu den Auslösern der ersten anerkennungsfähigen Berufskrankheiten in Deutschland zählen Schwermetalle und verschiedene chemische Stoffe. Bei den Anerkennungen führen aktuell die Lärmschwerhörigkeit, Hautkrebs durch arbeitsbedingte UV-Strahlung und asbestbedingte Lungenerkrankungen. Es gibt auch den Harnblasenkrebs durch beruflichen Umgang mit ungesunden Haarfarben oder Malerfarben, die bis in die 1970er Jahre verwendet und über die Haut aufgenommen wurde. Und vor kurzem wurde Eierstockkrebs durch Asbest als Berufskrankheit zugelassen.

Da kommt es sehr auf die Branche an, in der man tätig ist. Gibt es Themen im Gesundheitsschutz, die alle betreffen?

Busch: Es gibt wissenschaftliche Modelle zu Arbeit und Gesundheit, die beanspruchen für alle Tätigkeiten zu gelten. Ein sehr bekanntes Modell, das Job-Demand-Control Modell von Robert Karasek, benennt zwei Dimensionen: Anforderungen, damit wir lernen und uns entwickeln können, uns aktiv und lebendig fühlen, und Handlungsspielräume. Wenn ich hohe Anforderungen zu bewältigen habe, aber kaum etwas selbst gestalten kann, dann kann mich das krankmachen. Die Ausprägung dieser beiden Dimensionen hat generell Auswirkung auf die Gesundheit.

Ein anderes sehr bekanntes Modell ist das Gratifikationskrisenmodell von Johannes Siegrist. Es geht ebenfalls von zwei Dimensionen der Arbeit aus, deren Ausprägung unsere Gesundheit beeinflussen. Wenn wir Einsatz zeigen und Leistung erbringen, erwarten wir auch Gratifikationen wie Geld oder Anerkennung. Wenn das Gleichgewicht aus dem Lot kommt, dann können wir krank werden.

Was ist am wichtigsten für gesunde Arbeit?

Busch: Festgeschrieben in den Leitlinien der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie sind neben Arbeitsinhalten, die Arbeitsorganisation, die Umgebung und die sozialen Beziehungen für die psychische Gesundheit wichtig.

Haben die psychischen Belastungen in den letzten Jahren zugenommen?

Harth: Ja, unstrittig nehmen die psychischen Belastungen in vielen Branchen zu. Diese können zu Fehlbeanspruchungen führen, wenn z. B. die Anforderungen an Quantität und Qualität der Arbeit ständig zunehmen und immer höhere Anforderungen an die Flexibilität des Arbeitnehmers gestellt werden. Ob darauf auch die Zunahme der psychischen Störungen und Erkrankungen zurückzuführen ist, wird zzt. intensiv erforscht. Wenn wir einmal den Hamburger Arbeitsmarkt betrachten, so fällt auf, dass von den 1,25 Millionen Beschäftigen fast 1,1 Millionen im Dienstleistungssektor arbeiten. Durch die zunehmende Digitalisierung des Arbeitsplatzes können zusätzliche Belastungen durch Arbeitsverdichtung, Autonomieverlust, das Gefühl einer ständigen Überwachung oder möglicherweise auch Unterforderung und Monotonieerleben entstehen. Neue Technologien haben außerdem Einfluss auf den Arbeitsort und die Lage der Arbeitszeit. Es ist nicht mehr so, dass wir die Arbeit hinter uns lassen, sobald wir das Büro verlassen. Durch die mobilen Endgeräte sind wir jederzeit erreichbar, auch in unserer Privatsphäre. Gesunde Führung muss daher darauf achten, außerhalb der Arbeitszeit nur im Notfall an den Mitarbeiter heranzutreten. Ich begrüße es daher, wenn beispielsweise E-Mail-Server über das Wochenende abgestellt werden.

Das wäre bei uns als Tageszeitung nicht möglich.

Harth: Natürlich, Sie müssen immer erreichbar sein als Journalist. Aber es dadurch sicherlich nicht einfach, in der arbeitsfreien Zeit innerlich abzuschalten. Und wenn man dann noch nachts vor dem Schlafengehen ein paar E-Mails liest, dann kann dies auch Ihr Schlafverhalten beeinflussen. Z. B. aufgrund des Inhaltes der E-Mail oder sogar aufgrund des Blaulichtanteils in Ihrem Smartphone. Das klassische „analoge“ Arbeiten mit Stift und Papier hatte daher eher etwas Entschleunigendes, da wartete man schon einmal mehrere Tage auf das Eintreffen eines wichtigen Briefes, um seine Arbeit dann fortsetzen zu können.

Busch: Arbeit verändert sich durch die technologischen Entwicklungen, das stimmt, aber Technik ist in erster Linie eine Option, nicht gut oder schlecht. Sie bietet auch viele Chancen. Wir können z.B. örtlich und zeitlich flexibel arbeiten. Meine Tochter ist heute zum Beispiel krank, aber ich konnte von zu Hause arbeiten. Auf der anderen Seite hat die Arbeitsverdichtung immense negative Folgen, z.B. Burnout.

Harth: Eine Vielzahl von Studien zeigen Zusammenhänge zwischen wiederholten Gratifikationskrisen und einem gesteigerten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder psychischen Erkrankungen. Wenn der Mitarbeiter also seine Leistungen nicht genügend honoriert sieht, weil der Chef beispielsweise seinen Einsatz nicht entsprechend würdigt und lobt…

… aber ist ein Chef denn zum Loben dar? Wir sind ja Mitarbeiter, keine Kinder.

Busch: Die subjektive Bewertung spielt eine große Rolle. Es gibt Anforderungen, die sind für den einen gut, für den anderen führen sie zu Stress. Manche brauchen zum Beispiel Zeitdruck und Deadlines, um voranzukommen. Für andere ist das belastend und führt zu Stress.

Belastungen werden unterschiedlich wahrgenommen, natürlich. Aber was macht man, wenn der eine im Team schon an seine Grenzen stößt, der andere aber von Überbeanspruchung noch gar nichts merkt?

Harth: Da kommt es auf gute Führung an. Als Vorgesetzter müssen Sie ihre Mitarbeiter entsprechend ihrer Möglichkeiten einsetzen. Sie müssen einschätzen können, wo der Einzelne seine Stärken hat und bei welcher Tätigkeit diese am besten zum Einsatz kommen, dabei handelt es sich um ein wesentliches Element von gesunder Führung. Sie sollten sensibel genug sein, Zeichen von Überbeanspruchung erkennen, und in der Lage sein, entsprechend wertschätzende Gespräche zu führen.

Busch: Untersuchungen zeigen: Die Wertschätzung durch den Chef ist sehr wichtig für die Gesundheit und sogar häufig wichtiger als die Wertschätzung durch die Kollegen.

Ist ein Vorgesetzter verantwortlich für die Gesundheit seiner Mitarbeiter?

Harth: Auf jeden Fall! Der Arbeitgeber hat genauso viel Verantwortung wie der Mitarbeiter selbst. Der Arbeitgeber muss die Voraussetzungen für einen gesundheitsförderlichen Arbeitsplatz schaffen, also z. B. einen trockenen, gut gelüfteten Arbeitsplatz zur Verfügung stellen. Dies ist durch verschiedenen Verordnungen geregelt, diese einzuhalten ist das mindeste. Doch auch der Arbeitnehmer muss sich selbst in die Pflicht nehmen, wenn er sich überlastet ist, dann eben nicht abends noch Mails zu beantworten. Auch sollte er versuchen, die Ruhezeiten einzuhalten und genug Schlafen zu finden Der Arbeitgeber kann natürlich nicht das Privatleben regeln und Gedanken lesen. Es gibt leider auch allzu oft Mitarbeiter, die die Überforderung nicht benennen, trotzdem freundlich lächeln, dann aber auf einmal kollabieren. Zum Selbstmanagement gehört es auch, nicht auszubeuten zu lassen.

Busch: Unser Arbeitsschutzgesetz ist eindeutig: Jeder Arbeitgeber ist verpflichtet, die Arbeitsbelastungen seiner Mitarbeiter zu prüfen mit einer sogenannten Gefährdungsbeurteilung. Und er muss die Belastungen nicht nur eruieren, er muss auch Maßnahmen planen, durchführen und auf seine Wirksamkeit überprüfen. Leider bleibt es häufig bei der Prüfung. Dabei bringen Maßnahmen zur Gesundheitsförderung viel.

Der Blick in die Zukunft also: Wie sieht unsere Arbeit in Zukunft denn aus?

Harth: Die digitale Transformation wird unsere Arbeitswelt schnell und umfassend wandeln. Schauen Sie sich doch einmal Ihre Branche an, was sich dort alles in den letzten Jahren gewandelt hat. Bald gibt es in der digitalen Medienbranche vielleicht keine gedruckten Tageszeitungen mehr und damit auch keine Druckerei. In Zukunft wird zunehmend in virtuellen Teams gearbeitet werden und man wird sich –wie in vielen Branchen heute schon- nicht mehr jeden Tag mit seinem Team an einem bestimmten Ort treffen. Wir arbeiten dann ständig und von überall. Das wird aber auch Verkehrsstaus verhindern helfen. Weil wir dann nicht mehr alle morgens zugleich in unsere Autos steigen müssen, wird die Umwelt weniger durch Autoabgase belastet, aber auch die persönliche Life-Balance kann von einer individuellen Arbeitszeitgestaltung profitierten. Darüber hinaus haben wir in Hamburg schon jetzt 10.000 zugelassene Co-Working-Arbeitsplätze, die ein wohnortsnahes Arbeiten ermöglichen. Und es gibt immer mehr Großraum-Büros in Betrieben, in denen die Beschäftigten teilweise keinen festen Arbeitsplatz mehr einnehmen. Dabei geht die Büroarchitektur aber insgesamt dazu über, bedarfsorientiert wieder mehr abgetrennte Einzelarbeitsplätze für konzentriertes Arbeiten zu schaffen, weil niemand mehr in Ruhe telefonieren kann, wenn jeder alles von jedem mitbekommt und so ständig gestört wird. Ein Großraum an sich hat nichts Ungesundes, es kommt nur darauf an, ob sich der Zuschnitt an den Bedürfnisse der Beschäftigten orientiert.

Busch: Ein gutes Beispiel für den Blick in unsere Arbeitswelt der Zukunft stellt das Handwerk dar. Der technologische Wandel bringt hier viel Gutes und Neues. Dem Handwerk fehlt der Nachwuchs, es gibt viele ältere Handwerker, die von neuen Technologien profitieren, z.B. wenn anstrengende Tätigkeiten wie über Kopf arbeiten unterstützt werden. Tätigkeiten verändern sich, wenn der Handwerker immer mehr zum Datenmanager wird und weniger mit seinen Händen arbeitet.

Harth: Oder wie z. B. ein Dachdecker nach einem schweren Unfall dennoch weiter arbeiten kann, weil er das Dach mit einer Drohne inspiziert. Er muss also nicht mehr selbst hochklettern, um ein Angebot zu erstellen. Bei Tätigkeiten mit einer erhöhten Belastung von Muskulatur und Bandscheiben kann unter Zuhilfenahme von Exoskeletten versucht werden, die körperlichen Beanspruchungen zu reduzieren. Schon heute wird der Einsatz von Exoskeletten als Unterstützungssysteme im Automobilbau und in der Flugzeugindustrie an ergonomisch schwer anzupassenden Arbeitsplätzen getestet. Auch Datenbrillen sind in der Erprobung und Anwendung: Für einen Kommissionierer z. B. können sie extrem praktisch sein, da er die Hände für andere Tätigkeiten völlig frei hat und auf das Display die notwendigen Informationen für den nächsten Auftrag erhält. Oder wenn man ein Kabel verlegen muss und einem virtuell über die Software in der „mixed reality“ dargestellt wird, wo man das Kabel zu verlegen ist. Das ist Arbeit 4.0.

Was sollte jemand tun, der schon mit Bauchschmerzen zur Arbeit kommt?

Harth: Nun, sollte es sich um einen gastrointestinalen Infekt oder ähnliches handeln, sollte man natürlich nicht zur Arbeit, sondern zum Hausarzt gehen. Bei „Bauchschmerzen durch die Arbeit“ sollte man sich an die verschiedenen betrieblichen Ansprechpartner wenden. Da ist natürlich der direkte Vorgesetzte zu nennen. Ihm sollten die Belastungen transparent gemacht werden. Aber auch der Betriebsarzt oder das Gesundheitsteam im Betrieb stehen zur Verfügung, ebenso wie der Betriebs- oder Personalrat bei Fragen rund um den Arbeitsplatz ein kompetenter Ansprechpartner ist. Jeder Arbeitgeber ist schließlich gesetzlich verpflichtet, Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit zu bestellen, die ihn beim Arbeitsschutz und bei der Unfallverhütung im Betrieb unterstützen. Insgesamt gilt: Wer sich am Arbeitsplatz unwohl fühlt, sollte unverzüglich das Gespräch suchen und sich ggf. Hilfe holen.

Busch: Manchmal weiß man nicht sofort, was die Bauchschmerzen verursachen. Häufig werden der Chef und die Kollegen verantwortlich gemacht. Doch wenn man in die Analyse geht, dann erkennt man Arbeitsbedingungen, die irgendwann gestaltet wurden und inzwischen nicht mehr hinterfragt werden, wie unrealistische Deadlines oder unklare Aufgaben.

Haben die Fehlzeiten in Deutschland eigentlich zugenommen? Hatten wir früher „gesündere Arbeit“?

Harth: Die Arbeitsunfähigkeitsrate liegt bei etwa 4 bis 5 Prozent. Diese Zahl allein sagt aber nichts aus, da sie wenig über die eigentliche Höhe der Belastungen am Arbeitsplatz aussagt. Wir hatten in Deutschland auch schon eine höhere AU-Rate. Und auch die nächste Grippewelle kann die Statistik schon wieder nach oben pushen. Aber Fakt ist, dass der Anteil der Diagnosen psychischer Störungen und Erkrankungen seit 20 Jahren kontinuierlich ansteigt.

Tragen geplante Auszeiten zu einer besseren Gesundheit bei?

Harth: Meines Erachtens aber nur, wenn die Auszeit lang genug andauert und sie mit den Kolleginnen und Kollegen am Arbeitsplatz vorab offen kommuniziert wurden. Wichtig ist dabei, dass die in Abwesenheit anfallende Arbeit fachgerecht an die Kolleginnen und Kollegen verteilt wird. Ein zu kurzes Sabattical mit unerledigt auf dem Schreibtisch abgelegten Aufträgen,bringt nach der Rückkehr zum Arbeitsplatz aber noch höhere Belastungen. Da wäre eine allgemeine Reduzierung der Arbeitszeit wesentlich hilfreicher. Allerdings gibt es zu viele Beispiele, in denen Personen mit 80-Prozent-Stellen dann doch mehr als 100 Prozent leisten. Die Einhaltung der Arbeiten muss zwischen Vorgesetztem und Mitarbeiter verlässlich kommuniziert werden. Sagen Sie klar: ‚Meine Arbeitszeit für diese Woche ist erfüllt, die nächste Aufgabe muss ein anderer Kollege übernehmen.‘

Busch: Die Erholungsforschung empfiehlt kurze und häufige Urlaube statt langer Auszeiten. Ein wichtiger Schlüssel für Erholung ist Abschalten und das Gefühl von Kontrolle über die eigene Freizeit und für die eigenen Bedürfnisse.

Aber wie lerne ich denn bitte, mein Gedanken-Karussell zu stoppen?

Busch: Sehr populär geworden sind Achtsamkeitstrainings, die die Gegenwartsorientierung verstärken. Dabei handelt es sich wissenschaftlich erwiesen um wirksame Stressmanagementtrainings und keineswegs um esoterischen Quatsch. Yoga-Übungen haben ebenfalls einen positiven Einfluss, wie auch andere Entspannungsmethoden, die Körper und Geist ansprechen.

Hatten Sie mal eine Arbeit, die Ihrer Gesundheit nicht guttat?

Busch: Mehrere. Am schlimmsten eine Aushilfstätigkeit als Schülerin. Das war eine extrem monotone Arbeit am Fließband, da musste ich Verpackungen kontrollieren. Das war kaum auszuhalten, ich war zudem komplett isoliert und konnte mit niemandem sprechen.

Harth: Vor meinem Abitur habe ich zweimal vier Wochen in den Sommerferien auf dem Bau bei der Wärmedämmung und bei der Verputzung von Häusern geholfen, 50 kg schwere Zementsäcke geschleppt und mit einem Bohrhammer asbesthaltige Wände abgerissen. Die Arbeitsbedingungen waren so schlecht, dass ich mich regelrecht freute, wieder zur Schule gehen zu können und das Abitur abzulegen.