Verkehr in Hamburg

Wichtiger Verkehrsknotenpunkt in Hamburg wird gesperrt

Die Kreuzung Max-Brauer-Allee/Holstenstraße wird am Wochenende für Verkehrsteilnehmer aus und in Richtung Reeperbahn gesperrt. 2017 musste die Kreuzung wegen eines Wasserrohrbruchs gesperrt werden (Archivbild).

Die Kreuzung Max-Brauer-Allee/Holstenstraße wird am Wochenende für Verkehrsteilnehmer aus und in Richtung Reeperbahn gesperrt. 2017 musste die Kreuzung wegen eines Wasserrohrbruchs gesperrt werden (Archivbild).

Foto: Roland Magunia

Kreuzung Max-Brauer-Allee/Holstenstraße muss ab Freitag weiträumig umfahren werden. Auch auf der A7 kommt es zu einer Vollsperrung.

Hamburg. Wer am Freitag und am Wochenende mit einem Auto von A nach B gelangen möchte, sollte sich vorher genau überlegen, welche Route er nimmt. Denn in Hamburg stehen Sperrungen an einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt sowie auf der Autobahn A7 an. Von Freitag, 6. Dezember (ab 9 Uhr), bis Montag, 9. Dezember (5 Uhr), wird die Kreuzung Max-Brauer-Allee/Holstenstraße für Verkehrsteilnehmer aus und in Richtung Reeperbahn gesperrt.

Hintergrund der Maßnahme ist der Ausbau der Max-Brauer-Allee, der Holstenstraße und des Holstenplatzes, der ab August 2020 im Rahmen der Busoptimierung und des Veloroutenbaus starten soll. Bevor es losgehen kann, müssen jedoch zunächst vorbereitende Leitungsarbeiten erledigt werden.

"Ab dem 6. Dezember verlegt Stromnetz Hamburg in der Max-Brauer-Allee und in der Holstenstraße weitere Leerrohre in die Fahrbahn, um dort zu einem späteren Zeitpunkt neue Stromtrassen zu realisieren", heißt es seitens der Verkehrsbehörde.

Auch der Busverkehr ist von Sperrung betroffen

Die Behörde empfiehlt Autofahrern, die Kreuzung weiträumig über Stresemannstraße, Budapesterstraße, Reeperbahn und Königstraße zu umfahren. "Die Zufahrt zu den Grundstücken ist in der Regel gewährleistet", teilte die Verkehrsbehörde mit. "Da die Arbeiten witterungsabhängig sind, kann es zu Verschiebungen kommen."

Auch der Busverkehr ist von der Sperrung betroffen. Die HVV-Buslinie 283 wird eine veränderte Linienführung haben. Die ausfallenden Haltestellen der Linie 283 werden durch die eingerichtete Pendelbuslinie 483 ersetzt.

Kreuzung vom 13. bis 16. Dezember erneut gesperrt

Auch am darauffolgenden Wochenende wird die Kreuzung Max-Brauer-Allee/Holstenstraße gesperrt. Von Freitag, 13. Dezember (ab 9 Uhr). bis Montag, 16. Dezember (5 Uhr), wird der Kreuzungsbereich für Verkehrsteilnehmer aus und in Richtung Altonaer Straße gesperrt. An diesen Tagen nimmt dann die Buslinie 15 eine andere Route.

Neue Verkehrsbeeinträchtigungen ab Frühjahr 2020

Die nächsten Beeinträchtigungen für den Verkehr folgen ab dem Frühjahr 2020 – dann müssen Gasnetz Hamburg und Hamburg Wasser im Bereich Holstenstraße/Holstenplatz Leitungen verlegen und dafür in den Straßenraum eingreifen.

"Die Arbeiten müssen zwingend vorher erfolgen und können nicht parallel zu den im August nächsten Jahres startenden Baumaßnahmen des Landesbetriebs Straßen, Brücken und Gewässer durchgeführt werden", argumentiert die Verkehrsbehörde. "Alle Arbeiten sind eng aufeinander abgestimmt und so koordiniert, dass sie möglichst ineinandergreifen."

A7 wird 55 Stunden lang gesperrt

Auch auf der A7 kommt es zu einer Sperrung: Von Freitag, 6. Dezember (22 Uhr), bis Montag, 9. Dezember (5 Uhr), ist die A7 zwischen den Anschlussstellen HH-Schnelsen-Nord und HH-Eidelstedt für 55 Stunden in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt.

Es wird mit erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen gerechnet – auch in Eidelstedt und Eimsbüttel. Der Verkehr in Richtung Flensburg wird vom Dreieck Hamburg-Nordwest über die B 4 zur Anschlussstelle Schnelsen-Nord geleitet. In Gegenrichtung geht es in Schnelsen-Nord von der Autobahn ab und dann zum Dreieck Hamburg-Nordwest.

Erster Hamburger Deckel über der A7 fertig

Wer zum Flughafen will, sollte mehr Zeit einkalkulieren. Den Anwohnern im Bereich Schnelsen und Stellingen wird geraten, aufs Auto zu verzichten und auf Busse und S-Bahnen umzusteigen.

Nach dieser Sperrung wird der erste Hamburger Deckel über der Autobahn 7 fertig sein. Bereits am Freitag wird der Schnelsener Tunnel offiziell eingeweiht, am Montag darauf werden erstmals beide Röhren befahrbar sein. Mit 550 Metern ist er der kürzeste der insgesamt drei Tunnel auf der A7. Der Stellinger Deckel soll Ende 2020 fertig sein, der Bahrenfelder Deckel frühestens 2025.