Feuerwehreinsatz

Explosionsgefahr in Wandsbek: Propangastank undicht

Die Feuerwehr konnte das vereiste Ventil am Propangastank lösen.

Die Feuerwehr konnte das vereiste Ventil am Propangastank lösen.

Foto: Michael Arning

Polizisten entdeckten ein defektes Ventil während eines Einsatzes. Evakuierung von Flüchtlingsunterkunft veranlasst.

Hamburg. Während eines Einsatzes in Wandsbek hat die Polizei am Sonntagmorgen einen defekten Propangastank vor dem Telekom-Gelände an der Walddörferstraße entdeckt. Die Beamten alarmierten die Feuerwehr. Zwischenzeitlich bestand Explosionsgefahr.

Laut einer Polizeisprecherin wurden die Beamten um 10.45 Uhr in die Walddörferstraße gerufen, weil Personen über das Telekom-Gelände geflüchtet sein sollen. Vermutet wurde ein Einbruch. Während der Kontrolle konnte die Polizei vier verdächtige Personen stellen. Während des Einsatzes entdeckten die Polizisten ein undichtes bzw. geöffnetes Ventil an einem Propangastank am Gebäude und alarmierten die Feuerwehr. Durch die Kälte ließ sich das Ventil nicht schließen. Es war vereist. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten das Ventil schließlich entsperren und schließen.

Evakuierung einer Flüchtlingunterkunft veranlasst

Während des Einsatzes wurde die Evakuierung einer benachbarten Flüchtlingsunterkunft veranlasst. 35 Kräfte der Feuerwehr waren in der Walddörferstraße im Einsatz. Die Straße wurde für den Verkehr gesperrt, aber inzwischen wieder freigegeben.

Die Polizei ermittelt nun, ob das Ventil absichtlich geöffnet bzw. an dem Ventil manipuliert wurde.