Energiekonzert

Hamburg-Chef Pieter Wasmuth verlässt Vattenfall

Pieter Wasmuth hat sich nach zehn Jahren dazu entschlossen, das Unternehmen Vattenfall zu verlassen.

Pieter Wasmuth hat sich nach zehn Jahren dazu entschlossen, das Unternehmen Vattenfall zu verlassen.

Foto: picture alliance/dpa

Zehn Jahre lang war Pieter Wasmuth in Hamburg und im Norden Generalbevollmächtigter. Die Position soll nicht neu besetzt werden.

Hamburg. Nach fast zehn Jahren an der Spitze in Hamburg und Norddeutschland verlässt Pieter Wasmuth als Generalbevollmächtigter den Energiekonzern Vattenfall. Er habe sich selbst entschieden, den Posten zum Jahresende aufzugeben, heißt es in einer Pressemitteilung des Konzerns vom Montag. Die Position soll nicht wieder neu besetzt werden.

Der 53-jährige wolle sich nun auf seine Beratungsgesellschaft konzentrieren, schreibt Vattenfall weiter. „Es war mir eine große Ehre seit 2010 die Entwicklung von Vattenfall in der Nachfolge der HEW und in der Region zu begleiten“, sagte Wasmuth. „Fukushima, Ausstieg aus der Kernenergie, Volksentscheid in Hamburg, Kohleausstieg und die Energiewende insgesamt haben die vergangene Dekade zu einer extrem spannenden und ereignisreichen Zeit in diesem Wirtschaftszweig gemacht. Ich habe viel gelernt und bin Vattenfall und Tuomo Hatakka für das entgegengebrachte Vertrauen sehr dankbar.“

Wasmuth setzte sich mit großem Engagement für Vattenfall ein

Vattenfalls Europa-Chef Tuomo Hatakka bedankte sich bei Wasmuth. Er habe in den vergangenen Jahren mit großem persönlichem Engagement für das Unternehmen Vattenfall gearbeitet. Inhaltlich habe Wasmuth zudem „maßgeblichen Anteil an der Gestaltung unserer Aktivitäten in Hamburg sowie an der Umsetzung unseres Ausstiegs aus der Kernenergie in Deutschland“, so Hatakka.