Borgfelde

Auto-Aufbrecher flieht und landet in Kleider-Container

Bei der Flucht vor der Polizei wählt der 42-jährige Verdächtige ein ungewöhnliches Versteck. Fahrraddynamo als Tatwerkzeug.

Hamburg. Ein aufmerksamer Nachbar hat in Borgfelde eine ungewöhnliche Flucht ausgelöst: Der Anwohner hörte am frühen Dienstagmorgen ein dumpfes Geräusch aus Richtung mehrerer parkender Wagen in der Nähe. Dann sah er, wie in der Alfredstraße ein Mann an einem Mazda hantierte. Der 32-jährige Zeuge alarmierte gegen 3 Uhr die Polizei und beobachtete weiter, dass der Mann durch die Beifahrerscheibe aus dem Auto herauskletterte und in Richtung Klaus-Groth-Straße flüchtete.

Taxifahrer meldet sich bei der Polizei

Zugleich meldete sich ein Taxifahrer bei den Beamten, der berichtete, in der Klaus-Groth-Straße einen Verdächtigen gesehen zu haben, der auffällig in geparkte Fahrzeuge geschaut habe. Zwischenzeitlich hatte der Besitzer des aufgebrochenen Mazda mitgeteilt, dass aus seinem Pkw unter anderem eine dreieckige Fahrradtasche, mehrere Werkzeuge und eine Taschenlampe fehlten. Bei der weiteren Fahndung wurde die Besatzung des Peter 41/1 im Bereich Klaus-Groth-Straße/Burgstraße schließlich auf einen Mann aufmerksam, der halb in einem Altkleidercontainer hing.

Die Polizei erkannte die Person als den Geflohenen, da die Täterbeschreibung durch die Zeugen auf ihn zutraf. Die Beamten sprachen den Mann an. Der polizeilichen Aufforderung, aus dem Container zu klettern, kam er aber nur zögerlich nach. Bei seiner Überprüfung stellten die Beamten schließlich fest, dass es sich bei ihm um einen wegen Eigentumsdelikten polizeibekannten 42-Jährigen handelt.

Polizei stellt Diebesgut sicher

In einer Hand hielt der Mann eine Taschenlampe, neben dem Container fanden die Beamten die dreieckige Fahrradtasche und mehrere Werkzeuge. Sie nahmen den daher dringend Tatverdächtigen vorläufig fest. Weiterhin fanden die Beamten auch das mutmaßliche Tatwerkzeug in der Tasche des Mannes. Hierbei handelt es sich um einen Fahrraddynamo, der an einen Schnürsenkel geknotet war.

Ermittler des Landeskriminalamts 162 übernahmen die weitere Bearbeitung. Der 42-Jährige kam vor den Haftrichter.