Immobilien

Senatorin kritisiert Thesen zu „Bauverbot“ in Hamburg

Macht sich stark für den Wohnraumschutz: Senatorin Dorothee Stapelfeldt.

Macht sich stark für den Wohnraumschutz: Senatorin Dorothee Stapelfeldt.

Foto: dpa

Für Dorothee Stapelfeldt ist es wichtig, die „Bedingungen für guten und bezahlbaren Wohnungsneubau zu schaffen.“

Hamburg. In die Diskussion um das Abendblatt-Interview des Autors, Bloggers („Verbietet das Bauen“) und Stadtplanungsexperten Daniel Fuhrhop hat sich Dorothee Stapelfeldt, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, eingeschaltet: „Es ist zu bezweifeln, dass ein Bauwut-Blogger seriöse Lösungen für staatliches Handeln zur Bekämpfung der Wohnraumknappheit bietet. Die Versorgung aller Bürgerinnen und Bürger mit angemessenem und bezahlbarem Wohnraum ist eine große soziale Frage.“

Für die Sozialdemokratin ist es wichtig, „bestehenden Wohnraum bestmöglich zu schützen und gleichzeitig die Bedingungen für guten und bezahlbaren Wohnungsneubau zu schaffen.“ Fuhrhop fordert, in den Bestand zu investieren statt in den aus seiner Sicht klimaschädlichen Neubau. Er plädiert zudem für Umzugsprogramme. Viele Senioren würden lieber in kleineren, aber dafür barrierefreien Wohnungen leben.