Mümmelmannsberg

Fremdenfeindlich beschimpft, verprügelt und ausgeraubt

Zwei Männer und eine Frau sollen den 22-jährigen Syrer überfallen haben. Polizei konnte die Verdächtigen in Tatortnähe festnehmen.

Hamburg. Die Polizei hat zwei Männer und eine Frau festgenommen, die im Verdacht stehen, einen 22 Jahre alten Syrer beschimpft, schwer verletzt und ausgeraubt zu haben. Nach einem ersten Bericht der Polizei, war der Syrer in der Nacht zu Sonnabend aus der U-Bahn an der Station Mümmelmannsberg ausgestiegen und Richtung Kandinskyallee gegangen. Gegen 0.20 Uhr begegnete er dort dem Trio. Die alkoholisierten Männer und die Frau beschimpften den jungen Mann zunächst ausländerfeindlich.

Doch damit nicht genug: Danach sollen die beiden 29 und 31 Jahre alten Männer und die Frau (48) zusammen auf ihr Opfer eingetreten haben. Einer habe den 22-Jährigen sogar gewürgt. Während auf den hilflosen Mann eingeschlagen wurde, zog einer der Täter dem Syrer das Handy aus der Tasche. Anschließend flüchteten die Räuber.

Polizei findet Handy auf Fluchtweg

Eine Zeugin, die auf das Geschehen aufmerksam wurde, alarmierte die Polizei. Diese konnte die drei Verdächtigen aufgrund der Täterbeschreibung noch in Tatortnähe festnehmen. Das Handy des Opfers hatten sie nicht bei sich. Die Polizei fand es jedoch auf dem Fluchtweg. Es wird nun auf Spuren untersucht, die beweisen sollen, dass einer der Festgenommen es in den Händen hatte.

Wegen zahlreicher Prellungen und Platzwunden kam das 22 Jahre alte Raubopfer in ein Krankenhaus. Die beiden tatverdächtigen Männer sollen nun vor einen Haftrichter kommen. Die Frau wurde wieder entlassen, da gegen sie keine Haftgründe vorlagen.