Pride-Week

Hamburger FDP fordert ein Denkmal für sexuelle Vielfalt

Die Regenbogenflagge weht am Hamburger Rathaus (Archivbild)

Die Regenbogenflagge weht am Hamburger Rathaus (Archivbild)

Foto: picture alliance

Ausgestaltung und Standort lassen die Liberalen noch offen. Denkmal solle einen klaren Anspruch formulieren.

Hamburg.  Anlässlich der aktuellen „Pride-Week“ in Hamburg, mit dem großen CSD-Umzug am Wochenende als Höhepunkt, fordert die FDP-Fraktion in der Bürgerschaft die Errichtung eines „Denkmals für sexuelle Vielfalt“. Sie greift mit ihrem Antrag einen Vorschlag der „Initiative Denk-Mal für sexuelle Vielfalt“ auf und fordert den Senat auf, entsprechende Pläne zu entwickeln. Ausgestaltung und Standort lassen die Liberalen noch offen, bisher diskutierte Standorte in St. Georg, St. Pauli oder im Park Planten un Blomen sollten aber in die Diskussion mit einbezogen werden.

„Hamburgs Vielfalt und Weltoffenheit ist in der ganzen Welt bekannt und beliebt“, sagte Jens P. Meyer, FDP-Sprecher für Gleichstellung: „Das Denkmal soll verdeutlichen, wie schwer und lang der Weg zur Gleichberechtigung aller Geschlechter bisher war und ein Aufruf sein, diesen Weg immer weiterzugehen.“

Klarer Anspruch

Das Denkmal solle einen klaren Anspruch formulieren, sagte Meyer: „Hamburgs Anspruch als weltoffene Metropole muss immer sein, dass hier Menschen jeden Geschlechts und jeder sexuellen Identität in Frieden und Freiheit leben und lieben können.“.

Am Mittwoch, 31. Juli, diskutiert der FDP-Abgeordnete Jens P. Meyer ab 19 Uhr im Rathaus über das Thema „Vielfalt in Uniform! LGBTI* in der Bundeswehr“. Mit dabei sind unter anderem Kapitän zur See Michael Giss, Kommandeur des Landeskommandos Hamburg und Oberstleutnant Kerstin Bekaan von der Führungsakademie der Bundeswehr. Gäste sind willkommen.

( dey )

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Hamburg