Hamburg

Farbanschlag auf Fegebanks Haus – waren es Linksextremisten?

Katharina Fegebank (Bündnis 90/Die Grünen), Zweite Bürgermeisterin von Hamburg, wurde Opfer eines Farbanschlags.

Katharina Fegebank (Bündnis 90/Die Grünen), Zweite Bürgermeisterin von Hamburg, wurde Opfer eines Farbanschlags.

Foto: dpa

Unbekannte Täter bewarfen das Haus von Hamburgs Zweiter Bürgermeisterin in der Nacht mit farbgefüllten Gläsern.

Hamburg. In der Nacht von Sonntag auf Montag haben Unbekannte gegen 2.30 Uhr das Haus, in dem Hamburgs Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank (Grüne) mit ihren Zwillingen und ihrem Freund Mathias Wolff in Eilbek wohnt, mit Farbbomben attackiert. Ein Einsatz mit 20 Streifenwagen führte nicht zur Ergreifung der mutmaßlich politisch motivierten Täter.

Die Tat ereignete sich zum zweiten Jahrestags des G-20-Gipfels, der damals in Hamburg stattfand. Gegen 2.35 Uhr waren vermutlich mehrere Personen zu dem Haus gekommen und hatten die mit schwarzer und weißer Farbe gefüllten Marmeladengläser gegen die Fassade der Stadtvilla geschleudert. Dabei wurde auch ein Nachbarhaus getroffen. Die Polizei überprüfte zwar mehrere Personen rund um den Tatort, konnte die Täter jedoch bisher nicht ermitteln.

Stecken Linksextremisten hinter Farbanschlag?

Bislang ist kein Bekennerschreiben zu dem Farbanschlag eingegangen. Ermittler gehen davon aus, dass Linksextremisten hinter der nächtlichen Attacke auf der Haus der Zweiten Bürgermeisterin stecken. „Das Vorgehen spricht dafür“, sagt ein Beamter. „Wir hatten in der Vergangenheit immer wieder vergleichbare Taten, auf die dann in der Regel Bekennerschreiben folgten.“

Der Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen. Hinweise auf den oder die Täter nimmt die Polizei per Telefon unter 040/ 4286-56789 oder jede Polizeidienststelle entgegen.