Hamburg

Polizei macht Jagd auf Einbrecher im Nordosten der Stadt

Eine Woche lang hat die Polizei mehrere Einsätze durchgeführt – und insgesamt 280 Personen kontrolliert.

Hamburg. Die Zahl der Einbrüche ist mit 4601 Taten in Hamburg auf den tiefsten Stand seit über 40 Jahren gesunken. Trotzdem wird die Jagd auf die Täter intensiv fortgesetzt. Jetzt hat die Polizei eine Woche lang, zum Teil in Zusammenarbeit mit Schleswig-Holstein, im Nordosten der Stadt Jagd auf Einbrecher gemacht. Die Gegend war in den vergangenen Jahren besonders stark belastet. Gleichzeitig wurden durch zahlreiche Aktionen die Bewohner der betroffenen Stadtteile für das Einbruchsthema sensibilisiert.

Unter den Festgenommenen war auch ein Hehler

"Von Mittwoch vergangener Woche bis Dienstag wurden verschiedene Einsätze durchgeführt“, sagt Polizeisprecher Florian Abbenseth. „Dazu kam ein länderübergreifender Einsatz, an dem allein 170 Beamte beteiligt waren.“ Bei den gezielten Kontrollen gingen den Beamten nicht nur Einbrecher ins Netz. Auch ein Hehler wurde festgenommen und dem Haftrichter vorgeführt. Es handelt sich um einen 27-Jährigen, der in Wellingsbüttel eine vermutlich aus einem Einbruch stammende Playstation und ein gestohlenen gemeldetes Handy bei sich hatte. Er war bereits bei der Polizei bereits einschlägig bekannt.

Insgesamt wurden rund 380 Personen kontrolliert, von denen nicht wenige der Einbrecherszene zugeordnet werden. Der Polizei ging es bei der Aktion auch darum, Aufenthaltsorte und Kontakte zwischen Personen herauszufinden. Die Erkenntnisse fließen ein in die Arbeit der aus der Soko „Castle“ hervorgegangenen Fachdienststelle gegen organisierte Einbruchskriminalität im Landeskriminalamt.