Norwegen

Lawine verschüttet Hamburger – Reportage der Wunderrettung

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Die Rettung der Lawinenopfer in Norwegen – unter ihnen zwei Hamburger.

Die Rettung der Lawinenopfer in Norwegen – unter ihnen zwei Hamburger.

Foto: Bergens Tidende

Die verzweifelte Suche und dramatische Rettung in entlegener norwegischer Berglandschaft hier in einer großen Multimedia-Reportage.

Hamburg. Sechs erfahrene deutsche Skiwanderer – zwei davon aus Hamburg – werden in der entlegenen Berglandschaft Norwegens von einer Lawine verschüttet. Ein Großteil der Gruppe kann sich aus dem Schnee befreien – doch die Tochter eines der erfahrenen Tourer, die 23 Jahre alte Adina Lange bleibt verschwunden. Es beginnt eine verzweifelte Suche, eine dramatische Rettungsaktion ehrenamtlicher Helfer in den norwegischen Bergen.

Ihre Geschichte hat der norwegische Journalist Bjorn Asle Nord, Redakteur der Zeitung „Bergend Tidende“ aufgeschrieben. Er recherchierte und arbeitete mehr als fünf Monate daran. Es ist wahrscheinlich die bislang längste Geschichte, die je für das zunächst mit dem Blick auf das Smartphone geschrieben wurde – 16 Meter lang.

Hamburger in Norwegen verschüttet

Hendrik Thielemann und Michael Bögle sind die Hamburger, die der Skiwandergruppe angehörten. Hendrik Thielemann wuchs in Niendorf auf. Der 57-Jährige steuert heute bei Euro Control den Verkehrsfluss im europäischen Luftraum. Michael Bögle (55) arbeitet im Qualitätsmanagement der Lufthansa Technik und lebt mit seiner Familie in Sasel.

Die beiden haben sich als junge Männer während des Praktikums beim Airbus-Vorgänger MBB auf Finkenwerder kennengelernt. Schon während des Studiums haben sie gemeinsame Wintertouren unternommen. 2016 haben sie zu Fuß und auf Skiern Grönland von Westen nach Osten durchquert. In Grönland lernten Michael Bögle und Hendrik Thielemann Adinas Vater kennen …

Das Hamburger Abendblatt dankt „Bergens Tidende“ für die kollegiale Unterstützung – sowie Michael Bögle, Stella und Hendrik Thielemann, Jannik Meyer, Uwe und Adina Lange dafür, uns an ihrer dramatischen Geschichte teilhaben zu lassen. Die optische Aufbereitung und die Animationen machen „Verloren im Schnee“ zu einem ganz besonderen Erlebnis.

Lesen Sie hier die große Multimedia-Reportage "Verloren im Schnee".

( HA )

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