Hamburg

Dealer schmuggeln Marihuana in Schranktüren aus Griechenland

Mehrere Päckchen mit sichergestelltem Marihuana (Symbolfoto).

Mehrere Päckchen mit sichergestelltem Marihuana (Symbolfoto).

Foto: picture alliance / imageBROKER

Ermittler nehmen Wandsbeker fest, als er eine Lieferung in Empfang nimmt. In einer Wohnung in Lohbrügge finden sie noch mehr.

Hamburg. Schlechter Tag für drei mutmaßliche Hamburger Drogendealer: Die Polizei hat am Donnerstag zwei Deutsche (18, 38) und einen Albaner (19) vorläufig festgenommen. Die Männer stehen im Verdacht, in mehreren Paketen Marihuana aus Griechenland nach Deutschland geliefert bekommen zu haben, um sie hier weiterzuverkaufen.

Die Drogen waren unter anderem in einer Paketsendung mit Schranktüren versteckt. Der 38 Jahre alte Deutsche wollte eine Lieferung mit 13 Kilo Marihuana gerade in Wandsbek in Empfang nehmen, als die Ermittler zuschlugen. Bei der anschließenden Durchsuchung seiner Wohnung entdeckten die Beamten unter anderem eine Schusswaffe, sowie weitere Drogen.

Drogendepot in Lohbrügge

Weitere Ermittlungen ergaben, dass der 38-Jährige zusammen mit dem Albaner eine Wohnung in Hamburg-Lohbrügge als Drogendepot nutzte. Dort wurden noch einmal rund 50 Kilogramm Marihuana, ein Kilo Kokain sowie zwei Schusswaffen sichergestellt.

Die drei Männer wurden dem Haftrichter zugeführt. Der 18-Jährige wurde zwischenzeitlich mangels Haftgründen aber wieder entlassen.