Anti-Rassismus-Aktion

Finkenwerder Schüler schaffen es mit Youtube-Film ins Kino

Schulleiter Rüdiger Dartsch, Clara, Helena (Jg. 11), Liv Thamsen, Filmemacherin, Sozialpädagoge Holger Hülsemann, Lena Sierk, Lehrerin, Laudatorin Meryem Celikkol, Bezirksabgeordnete Der Grünen, Laudator Klaus Lübke, Stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD Hamburg-Mitte, Henry (Jg. 11), Johanna (Jg. 8), Dirk Sielmann, Vorsitzender der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte, Inga, Mareike (beide Jg. 11), Falko Droßmann, Leiter Bezirksamt Hamburg-Mitte, Hannah (Jg. 11), Laudatorin Maureen Schwalke, Fraktionsmitglied Die Linke Hamburg-Mitte

Schulleiter Rüdiger Dartsch, Clara, Helena (Jg. 11), Liv Thamsen, Filmemacherin, Sozialpädagoge Holger Hülsemann, Lena Sierk, Lehrerin, Laudatorin Meryem Celikkol, Bezirksabgeordnete Der Grünen, Laudator Klaus Lübke, Stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD Hamburg-Mitte, Henry (Jg. 11), Johanna (Jg. 8), Dirk Sielmann, Vorsitzender der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte, Inga, Mareike (beide Jg. 11), Falko Droßmann, Leiter Bezirksamt Hamburg-Mitte, Hannah (Jg. 11), Laudatorin Maureen Schwalke, Fraktionsmitglied Die Linke Hamburg-Mitte

Foto: Gymfi / HA

Ihr Film "Andere Zeiten. Gleiche Fehler?" wurde bereits mit dem Bürgerpreis 2018 ausgezeichnet. Auch Esther Bejarano wirkt mit.

Hamburg. Was für ein Erfolg: Mit ihrem Film "Andere Zeiten. Gleiche Fehler?" haben die Schüler der Anti-Rassismus-AG des Gymnasiums Finkenwerder den diesjährigen Bürgerpreis des Bezirks Hamburg-Mitte gewonnen. Und mehr noch: An diesem Donnerstag wird der Film im Metropolis-Kino im Rahmen des Nachwuchsfestivals "Abgedreht" gezeigt.

Der Film gewährt sehr persönliche Einblicke: Für ihren Beitrag haben die Schüler mit Geflüchteten in dem Café Refugio in Harburg über die Themen, Flucht, Rassismus und Heimat gesprochen. Weiter wirkt auch die Auschwitzüberlebende Esther Bejarano in dem Film mit.

Andere Zeiten.Gleiche Fehler?

Die Schüler hatten sich laut Lehrerin Lena Sierk, die die Anti-Rassismus-AG der Schule leitet, ganz bewusst für das Medium Film entschieden, um möglichst viele junge Menschen damit zu erreichen. In einer einwöchigen Projektwoche planten sie den Film, führten die Interviews und produzierten ihn in Anschluss mit der Unterstützung einer Filmemacherin.

Die Schüler der achten bis elften Klasse können sich über ein Preisgeld von 2000 Euro freuen, das unter anderem in die Ausrichtung eines Anti-Rassismus-Tages für die ganze Schule investiert werden soll.

Premiere auf großer Leinwand

Am Donnerstag geht es für die rund 15 Schüler nun aber erst mal gemeinsam ins Kino. Ihr Film "Andere Zeiten. Gleiche Fehler?" wird im Metropolis-Kino ( Kleine Theaterstraße 10) im Rahmen des Nachwuchsfilmfestivals "Abgedreht" um 12.30 Uhr gezeigt.

Auch die 17-jährige Hannah, die an dem Filmprojekt mitgearbeitet hat, freut sich schon darauf, den Film auf der großen Leinwand zu sehen. "Wir freuen uns sehr, dass wir mit dem Film so viel bewegen konnten", sagt sie. Besonders die Interviews haben ihr viel Spaß gemacht: "Das war etwas ganz Besonderes."