Uni Hamburg

Alexander Gersts Appell aus dem All: "Denkt groß!"

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Kommandant der ISS lobt seine Ex-Uni in einer Videobotschaft und ermutigt Studenten. Im All hat er ein Stück Hamburg dabei.

Hamburg. "Moin, moin liebe Kommilitonen und Kommilitoninnen": So einen Gruß aus der Ferne hat die Universität Hamburg wohl noch nie bekommen. Mit einer Videobotschaft aus dem All hat sich ISS-Kommandant Alexander Gerst an die Studierenden seiner ehemaligen Alma Mater gewendet.

Seitlich im Bild neben dem Chef der Internationalen Raumstation zu sehen: Die rot-weiße Flagge der Universität Hamburg, die nach den speziellen Vorgaben der ESA für sein Weltraum-Gepäck angefertigt wurde. "Wie ihr seht, habe ich hier im All ein kleines Stück Uni Hamburg dabei", scherzt der Kommandant der ISS.

Astro Alex richtet Worte an seinen Doktorvater

In der Videobotschaft spricht der Geophysiker und Astronaut über seine Forschung im All und auf der Erde, über die Chance für die Studierenden von heute, den Planeten zu schützen und über seine Zeit am Institut für Geophysik: „Die Erdsystemforschung im Fachbereich Geowissenschaften der Universität Hamburg ist seit vielen Jahren ganz vorne dabei“, lobt Gerst, der von seinen zahlreichen Fans im Internet nur Astro Alex genannt wird.

In Richtung seines Doktorvaters Professor Matthias Hort, zu dem er auch von der ISS aus Kontakt hält, fügt Gerst hinzu: „Meine Zeit an der Uni Hamburg hat mich definitiv geprägt und ein gutes Stück auf meinem Weg zum jetzigen Beruf als Astronauten vorbereitet.“ Ein Weg, der vielleicht auch anderen Studierenden der Hamburger Uni offensteht: "Denkt groß", sagt der ISS-Kommandant. "Vielleicht ist unter euch ja der nächste Astronaut oder die nächste Astronautin."

Flagge aus dem All kommt nach Hamburg

Seit dem 4. Oktober 2018 ist Gerst Kommandant der ISS-Expedition 57 mit fünf weiteren Teammitgliedern aus den USA, Kanada und Russland. Seine Rückkehr ist für den 20. Dezember 2018 geplant. Danach wird der Astronaut, der auch Ehrensenator der Uni ist, nach Hamburg kommen und natürlich die weit gereiste Flagge mitbringen. "Hoffentlich pünktlich zum 100. Geburtstag im Jahr 2019", sagt Gerst in seiner Videobotschaft.