Laeiszhalle

Auf musikalischer Italien-Reise mit Götz Alsmann

Der Musiker, Moderator, Entertainer Götz Alsmann, aufgenommen am 12.12.2010 in Köln. Foto: Horst Galuschka [ Rechtehinweis: Verwendung weltweit, usage worldwide ]

Der Musiker, Moderator, Entertainer Götz Alsmann, aufgenommen am 12.12.2010 in Köln. Foto: Horst Galuschka [ Rechtehinweis: Verwendung weltweit, usage worldwide ]

Foto: dpa Picture-Alliance / Horst Galuschka / picture alliance / dpa

„Rom“ heißt die neue CD des Musikers, Moderator und Entertainers. Dorthin entführte er jetzt bei einem Konzert in der Laeizhalle seine Fans.

Hamburg.  Konzerte mit der Band von Götz Alsmann sind immer Reisen – in die Vergangenheit und an besondere Orte. „... Rom“ heißt seine aktuelle CD, und an diesen Sehnsuchtsort entführt er das Publikum am Freitagabend in der fast ausverkauften Laeiszhalle.

Der Sänger und Pianist mit der hochstehenden Haartolle hat sich dem Canzone gewidmet, so heißen die Schlager und Chansons in Italien. Nummern wie „Volare“ und „Marina“ kennt jeder hierzulande, denn es sind Evergreens geworden. Aber Alsmann und seine vier Bandkollegen sind tief in das Liedgut des Apennin eingestiegen und haben Perlen von Sängern wie Renato Carosone, Marino Marini und Domenico Modugno zutage gefördert und neu arrangiert. In ihrer Heimat sind sie Stars, hierzulande kennt kaum jemand ihre Namen.

Aufgenommen hat er das Album in ... Rom

Aufgenommen hat Alsmann das Canzone-Album in den Forum Music Village Studios von Komponist Ennio Morricone („Spiel mir das Lied vom Tod“) in Rom. Bei seinen ausführlichen Moderationen macht er ein Morricone-Thema aus einem Italo-Western zum Running Gag. Wahnsinnig schnell, mit sich fast überschlagender Stimme erzählt er von einem römischen Restaurantbesitzer, dem die Frauen zu Füßen liegen, von dem Kult um das San-Remo-Festival und andere Döntjes, in denen er die Italien-Klischees bestätigt. Alsmanns Witz speist sich aus der Übertreibung, nicht jede Anekdote wird sich so zugetragen haben, aber es geht um Amüsement, nicht um akribische Landeskunde.

Das Gefühl des Canzone trifft der Musiker aus Münster jedoch genau. Für die italienischen Originale hat er Arrangements geschrieben, die exakt diese Leichtigkeit transportieren, die Songs wie „Quando Quando Quando“ und ,„Azzurro“ so populär gemacht haben. Deutlich zeigt sich, wie eng Jazz und Schlager im Canzone beieinanderliegen. Das Publikum liebt den Entertainer und feiert ihn. Viele seiner Hamburger Fans werden sich schon auf den 19. November 2019 freuen. Dann gastiert Alsmann mit diesem Programm erneut in der Laeisz­halle.