Forderung an Senat

Hamburger CDU: Elektroautos sollen Busspuren nutzen

Ein Elektroauto an einer Ladestation. Die Neuzulassungen bei Elektrowagen in Hamburg hat zugenommen.

Ein Elektroauto an einer Ladestation. Die Neuzulassungen bei Elektrowagen in Hamburg hat zugenommen.

Foto: Marcelo Hernandez / HA

Um mehr Menschen für Elektroautos zu begeistern, müsse der Senat neue Anreize schaffen, fordert die CDU-Fraktion.

Hamburg. Die CDU-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft kritisiert, der rot-grüne Senat zeige bei der Förderung von Elektromobilität zu wenig Einsatz. „Alternative Antriebsformen sind für die Gestaltung moderner Mobilität in einer Millionenmetropole wie Hamburg von überragender Bedeutung“, sagte der Verkehrsexperte der Bürgerschaftsfraktion, Dennis Thering. „Leider nimmt die Elektromobilität in Hamburg weiterhin nicht die erhoffte Fahrt auf.“

Antworten des Senats auf eine aktuelle Anfrage der CDU-Fraktion zeigen nach Ansicht des Abgeordneten, dass der Senat das Thema Elektroauto schleifen lasse.

Neuzulassungen bei Elektrowagen in Hamburg nehmen zu

„So ist die Errichtung neuer Ladepunkte in Hamburg im Jahr 2018, im Vergleich zum Jahr 2017, eingebrochen“, kritisierte Thering. Laut Senatsantwort betrieb Stromnetz Hamburg Ende November rund 800 sogenannte Schnell- und Normalladepunkte in der Hansestadt, die öffentlich zugänglich sind. Darüber hinaus gebe es etwa 60 weitere solcher Ladepunkte anderer Betreiber.

Thering betonte, erfreulich sei, dass die Zahl der Neuzulassungen bei Elektrowagen in Hamburg zugenommen habe. Auch wenn der Anteil von reinen Elektrofahrzeugen in Hamburg aktuell nur bei rund 0,3 Prozent aller zugelassenen Fahrzeuge liege.

„Hier muss der Senat jetzt endlich aufs Tempo drücken und die Anreize zur Nutzung von Elektrofahrzeugen weiter erhöhen“, forderte der Abgeordnete. Denkbar sei, dass Elektroautos künftig die Busspuren nutzen könnten. „So würde sich ein wirklicher Mehrwert für die Halter von Elektrofahrzeugen in der Staustadt Hamburg ergeben.“