Flucht Richtung Hamburg

Fahrer will Polizeiautos rammen – Verfolgungsjagd

Ein Polizeiwagen auf Einsatzfahrt (Symbolbild)

Ein Polizeiwagen auf Einsatzfahrt (Symbolbild)

Foto: imago/Ralph Peters

Als die Polizei den angetrunkenen Autofahrer kontrollieren wollte, flüchtete er über verschiedene Autobahnen in Richtung Hamburg.

Berlin. Ein Mann hat sich in Berlin und Brandenburg eine kilometerlange Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Dabei versuchte er mehrfach, drei Polizeiautos auszubremsen und zu rammen, wie die Polizei mitteilte. Die Flucht endete schließlich auf der A10 an der Ausfahrt Oberkrämer (Brandenburg) an einer Leitplanke. Der Autofahrer wurde verletzt.

Nach ersten Erkenntnissen war der 38-Jährige den Beamten zunächst in der Nacht zum Mittwoch auf der Berliner Stadtautobahn an der Anschlussstelle Hohenzollerndamm aufgefallen. Er fuhr mit nur 50 Kilometern pro Stunde und in Schlangenlinien. Als die Polizei den angetrunkenen Autofahrer kontrollieren wollte, flüchtete er unter anderem über die Autobahnen 100, 111 und die A 10 Richtung Hamburg.

Der Mann versuchte, über die Beifahrertür zu flüchten

Als die Polizisten den Mann schließlich festnehmen wollten, versuchte er, auf einen Beamten zuzufahren. Über die Beifahrertür wollte er erneut flüchten, blieb hängen und stürzte mit dem Gesicht auf die Fahrbahn. Dabei zog er sich Verletzungen am Kopf zu. Der Mann leistete bei seiner Festnahme erheblichen Widerstand, ein Polizist wurde leicht verletzt.

Eine Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von circa 1,4 Promille. Gegen den Mann wird nun unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt.