Hamburg

Dieselfahrverbote: Erst Demo, dann Bürgerschaftsdebatte

Seit sechs Monaten gibt es in Hamburg an zwei Stellen Dieselfahrverbote (Archivbild).

Seit sechs Monaten gibt es in Hamburg an zwei Stellen Dieselfahrverbote (Archivbild).

Foto: mago/Chris Emil Janßen

Anwohner gehen für mehr Dieselfahrverbote auf die Stresemannstraße. CDU hält die erlassenen Fahrverbote für sinnlos.

Hamburg.  Die Hamburgische Bürgerschaft debattiert am Mittwoch in der Aktuellen Stunde über die Dieselfahrverbote, die seit sechs Monaten auf zwei Straßenabschnitten im Stadtteil Altona-Nord gelten – auf einem rund 580 Meter langen Abschnitt der Max-Brauer-Allee und auf 1,6 Kilometern der Stresemannstraße.

Die CDU will neue Messwerte zur Sprache bringen, die an den Straßen mit Durchfahrtverbot für ältere Dieselautos teilweise eine Zunahme der Stickoxide zeigen. Die CDU hält die erlassenen Fahrverbote für sinnlos.

Kurz bevor die Bürgerschaftsabgeordneten über das Thema diskutieren, gehen Anwohner für mehr Dieselfahrverbote auf die Straße. Um 11 Uhr trifft sich die Initiative „Reine! Luft! Altona!“ zum „Anwohner*innen-Getöse“ an der Luftmessstation an der Stresemannstraße. Die Befürworter der Dieselfahrverbote wollen dort eine Performance darbieten. Ihr Anliegen: „Wir nehmen die Körperverletzung nicht mehr hin.“ Die Demo richte sich gegen die Symbolpolitik des Senats.