Hamburg

Miniatur Wunderland weiht neue Attraktion aus Tirol ein

Gaston vom Miniatur Wunderland hat die Miniaturausgabe der neuen Sehenswürdigkeit im Maßstab 1:87 gefertigt.

Gaston vom Miniatur Wunderland hat die Miniaturausgabe der neuen Sehenswürdigkeit im Maßstab 1:87 gefertigt.

Foto: Miniatur Wunderland HAmburg

Diese liegt im Original in knapp 3500 Metern Höhe. Auf die Gäste wartet bei dem Festakt eine besondere Überraschung.

Hamburg.  Es ist das höchstgelegene Café Österreichs, bietet Bergfreunden in einer Höhe von 3440 Metern eine Aussicht auf mehr als 50 Dreitausender und ist nun auch in Hamburg zu sehen: Das „Café 3.440“ am Pitztaler Gletscher in Tirol ist nun auch als Modell im Miniatur Wunderland zu bestaunen. Am 7. November wird das Café im Maßstab 1:87 offiziell eingeweiht. Mit dabei ist auch der Wirt des Original-Cafés, Sepp Eiter.

Brückenbauer Gaston, festes Mitglied der Miniatur-Wunderland-Familie hat das „Café 3.440“ und die Wildspitzbahn in 260 Stunden Handarbeit erschaffen. Gefertigt wurden die Miniaturen aus dem Material Polystyrol, der Balkon des Cafés ist aus Riegel-Ahorn und der Schnee aus feingemahlenen Glasspänen. „Das Besondere an dem Modell Wildspitzbahn ist, dass sie zum Knopfdrücker geworden ist und Besucher so den Gondelverkehr aktivieren können“, sagt Gaston. Zudem ist eine Standesamt-Szenerie verbaut worden – denn im höchsten Café Tirols kann auch geheiratet werden.

Freiskipässe für die Gäste

Bei der feierlichen Einweihung gemeinsam mit Gästen des Miniatur Wunderlandes, das von den Brüdern Gerrit und Frederik Braun geführt wird, wartet auf die Besucher einen besondere Überraschung: An diese verteilt der Tourismusverband Pitztal ganztägige Freiskipässe direkt für den Standort Österreich. Zudem kann der Hüttenwirt Sepp Eiter zu seinem ungewöhnlichen Arbeitsplatz befragt werden.

Er kann von schwitzenden Kaffeebohnen, zusammenfallendem Biskuitteig, Bier mit zickiger Schaumkrone und Wein, der anders schmeckt als 1000 Meter weiter unten im Tal, berichten. „Der Standort auf so einer Höhe und auf relativ engem Raum ist vor allem auch eine logistische Herausforderung“, sagt Eiter. „Bis die Torten aus der hauseigenen Konditorei zum Gast kommen, bedarf es schon einiges an Organisation.“