Hamburg

391 Flüchtlinge im September aufgenommen

Hamburg. Die Zahl der neu eingereisten Flüchtlinge ist im September gegenüber dem Vormonat leicht gestiegen. Nach Angaben des Zentralen Koordinierungsstabs Flüchtlinge (ZKF) wurden 804 Frauen, Männer und Kinder in Hamburg registriert (August: 765). Exakt 391 Flüchtlinge (August: 383) bleiben in Hamburg, 413 wurden auf andere Bundesländer verteilt. Von den in Hamburg bleibenden Flüchtlingen sind 247 (August: 243) auf eine öffentliche Unterbringung angewiesen.

Im Jahresvergleich ist die Zahl der neu zugewanderten Geflüchteten weiter rückläufig: In den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres kamen 6684 Menschen (2018: 6507) nach Hamburg, 3969 (2018: 3531) blieben hier. Verringert hat sich auch die Zahl der eingereisten Menschen, die auf eine Unterbringung in den staatlichen Erstaufnahmen angewiesen waren: von 2434 auf 2221.

In den neun Erstaufnahmen und dem Ankunftszentrum lebten Ende September 1633 Menschen, in den 129 Folgeunterkünften gab es 33.459 Plätze. Drei Erstaufnahmen in Niendorf, Lemsahl-Mellingstedt und Rahlstedt sollen bis Ende Januar geschlossen werden. Die Zahl der Flüchtlinge, die länger als ein halbes Jahr in einer Erstaufnahme leben, ist auf 420 gesunken – Anfang des Jahres waren es noch rund 2300.