Nienstedten

Eichenast kracht auf Elbchaussee und begräbt Auto unter sich

Schwerer Unfall mitten im Berufsverkehr. Fahrer kommt nur knapp mit dem Leben davon. Warum Bäume jetzt besonders instabil sind.

Hamburg. Da hatte wohl jemand einen besonders guten Schutzengel: Nur um Haaresbreite ist ein Autofahrer auf der Elbchaussee bei einem schweren Unfall mit dem Leben davongekommen. Der 36 Jahre alte Mann war am frühen Donnerstagmorgen mit seinem Fahrzeug auf dem Weg zur Arbeit als er plötzlich ein lautes Knacken hörte.

Wie aus dem Nichts stürzte ein gewaltiger Eichenast auf das Auto des Mannes herab und begrub das Fahrzeug teilweise unter sich. Wie durch ein Wunder blieb der Mann aber weitgehend unverletzt, wie Feuerwehr-Sprecher Werner Nölken dem Abendblatt bestätigte.

Trockenheit macht Bäume instabil

Die Feuerwehr sperrte die Elbchaussee auf Höhe des Nienstedtener Friedhofs bis zum späten Vormittag komplett, zersägte den Ast und räumte ihn zur Seite. Zudem wurden weitere Äste von dem Baum abgesägt, um zu verhindern, dass weitere Teile auf die Fahrbahn stürzte. "Wegen der langanhaltenden Trockenheit kann es derzeit immer wieder dazu kommen, dass Teile von an sich gesund aussehenden Bäumen einfach abbrechen", sagt Feuerwehr-Sprecher Nölken.