Hamburg

Österreicher erhält Klaus-Michael Kühne-Preis 2018

Philipp Weiss,
Gewinner des
Kühne-Preises
2018

Philipp Weiss, Gewinner des Kühne-Preises 2018

Foto: Suhrkamp Verlag

Der österreichische Schriftsteller Philipp Weiss wird in Hamburg mit der Auszeichnung für sein Debüt geehrt.

Hamburg.  Der Klaus-Michael Kühne-Preis für das beste deutschsprachige Debüt des Jahres geht in diesem Jahr an den österreichischen Schriftsteller Philipp Weiss. Der 1982 in Wien geborene Autor erhält die Auszeichnung für sein bei Suhrkamp erschienenes Romanprojekt „Am Weltenrand sitzen die Menschen und lachen“. Der Kühne-Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.

Philipp Weiss erzähle multiperspektivisch und in fünf formal unterschiedlichen Bänden „vom politischen Experiment der Pariser Kommune, von Fuku­shima, vom Klimawandel, ja, selbst vom Urknall“, heißt es in der Jurybegründung. Das Werk sei „ein rasend kluger, poetischer, witziger und böser Roman“, und Weiss gelinge es, „den Wahnsinn unserer Welt in Worte“ zu fassen. Der Roman zeige, „wie sich in der Epoche fossiler und atomarer Energie nicht nur der Mensch von der Natur, sondern auch von sich selbst entfremdet“.

Preisverleihung am Freitagabend

Auf dem Harbour Front Literaturfestival stellte Weiss gemeinsam mit sieben weiteren nominierten Debütanten sein Werk vor, am Freitagabend reist er zur Preisverleihung erneut in die Hansestadt. Im vergangenen Jahr hatte Fatma Aydemir den Klaus-Michael Kühne-Preis gewonnen.

Verleihung des Klaus-Michael Kühne-Preises mit einer Lesung von Inger-Maria Mahlke Fr 21.9., 20.00, Kühne Logistics University (Großer Grasbrook 17), Tickets 14 Euro