Hamburg

20.146 Neubürger in einem Jahr

Hamburgs Bevölkerungszahl steigt weiter. Ende 2017 lebten exakt 1.830.584 Menschen in der Hansestadt – 897.207 Männer und 933.377 Frauen. Das waren 20.146 Personen mehr als Ende 2016, teilte das Statistikamt Nord mit. Diese Daten sind eine Fortschreibung des Zensus von 2011.

Die Zahl der Ausländer stieg um 14.085 auf 296.217 oder gut 16 Prozent der Einwohner, während die deutsche Bevölkerung um 6061 auf 1.534.367 wuchs. Unter den Deutschen sind die Frauen in der Mehrheit (796.064 zu 738.303), bei den Ausländern die Männer: 158.904 zu 137.313.

Bemerkenswert: Der Saldo aus Zu- und Fortzügen lag bei Ausländern sogar bei plus 18.863 Personen. Neben einigen kleineren Effekten wurde er vor allem dadurch gesenkt, dass zugleich 5710 Ausländer die deutsche Staatsangehörigkeit annahmen. Umgekehrt bei der deutschen Bevölkerung: Hier war der „Wanderungssaldo“ mit minus 854 Personen sogar negativ. Vor allem aufgrund der 5710 Einbürgerungen wurde er jedoch deutlich positiv.

Auch der Geburtenüberschuss hat dazu beigetragen: Im Jahr 2017 brachten Hamburger Frauen 21.133 Kinder zur Welt, 347 Kinder weniger als im Jahr zuvor. Bei 17.640 Sterbefällen ergab sich ein positiver Saldo von 3493 Personen.

In Schleswig-Holstein lebten Ende 2017 exakt 2.889.821 Personen (1.416.535 Männer und 1.473.286 Frauen), ein Plus von 7895 Personen, so das Statistikamt. Im Jahr 2016 hatte der Zuwachs noch bei 23.212 Personen gelegen. Die Zahl der Ausländerinnen und Ausländer stieg um 12.801 auf 223.216 Frauen und Männer. Ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung betrug damit 7,7 Prozent – 0,4 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr.