Hamburg

Traditionssegler "Peking" lernt heute wieder schwimmen

Mit Hilfe von zwei Schleppern macht das Museumsschiff "Peking" am 02.08.2017 am Kai der Peters-Werft in Wewelsfleth (Schleswig-Holstein) fest

Mit Hilfe von zwei Schleppern macht das Museumsschiff "Peking" am 02.08.2017 am Kai der Peters-Werft in Wewelsfleth (Schleswig-Holstein) fest

Foto: dpa

Fast ein Jahr hat das Segelschiff im Trockendock verbracht. Nun wird der Windjammer erstmals wieder zu Wasser gelassen.

Hamburg. Das Traditionsschiff „Peking“ wird am Freitag zu Wasser gelassen. Die historische Viermastbark lag ein knappes Jahr im Trockendock der Peters Werft in Wewelsfleth (Kreis Steinburg). Nach einer Grundsanierung des Unterwasserschiffs ist der Traditionssegler wieder ohne Einschränkungen schwimmfähig. Jetzt können die Instandsetzungsarbeiten im Schiffsinnern fortgesetzt werden. Dafür muss das über 100 Jahre alte Schiff nicht mehr im Trockendock liegen. Die „Peking“ wird jetzt an der Werftpier festgemacht.

Die Peters Werft soll „de Hamborger Veermaster“ in den Zustand von 1927 versetzen. Für die Reparatur mussten unter anderem der untere Teil des Rumpfes abgetrennt und ein neuer Doppelboden eingebaut werden. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis 2020 dauern. Die „Peking“ soll dann zum Wahrzeichen des Deutschen Hafenmuseums in Hamburg werden.

Bildergalerie: Die "Peking" in Brunsbüttel

Die „Peking“ gehört zu den letzten großen Frachtseglern, die es zu Beginn des 20. Jahrhunderts wegen ihrer Geschwindigkeit und Sicherheit mit Dampf- und Motorschiffen aufnehmen konnten.