Axel Prahl

Tatort-Kommissar bittet St.-Pauli-Chef um "Amtshilfe"

Axel Prahl als Kommissar Frank Thiel im ARD-Tatort

Axel Prahl als Kommissar Frank Thiel im ARD-Tatort

Foto: Thomas Kost / WDR

Wegen eines Maskottchens wandte sich Schauspieler Axel Prahl an Andreas Rettig. Sie vereinbarten einen ungewöhnlichen Deal.

Hamburg. Tatort-Schauspieler Axel Prahl ist bekennender Fan des FC St. Pauli – nun bat er dessen Chef Andreas Rettig um Amtshilfe: Eine ältere Dame habe ihm, dem bekennenden Fan, ein Pauli-Maskottchen gestrickt und zugeschickt; er wisse nur nicht wohin damit. Rettig antwortete: Er auch nicht. Da vereinbarten die zwei einen Deal.

Wenn Prahl das Pauli-Maskottchen im Münster-Tatort unterbringe, würde Rettig einen Ehrenplatz bei Pauli finden. Tatsächlich brachte Prahl das Maskottchen in der Schlussszene beim letzten Tatort vor dem Sommer unter und schickte Rettig eine SMS. „Ich habe meinen Teil der Vereinbarung eingehalten“, schrieb der Schauspieler. Nun steht Rettig mit dem Maskottchen da; und wartet auf Vorschläge, wo er es im Pauli-Stadion aufstellen soll.

Nicht nur im echten Leben, sondern auch als Kommissar Frank Thiel im Tatort aus Münster ist Prahl glühender Anhänger des Vereins. "Ein Kumpel aus Kiel nahm mich mal mit zum Spiel. Mit Volker Ippig stand eine Legende im Tor. Auf den Rängen stand eine politische Klientel, eindeutig links orientiert, was ich sehr sympathisch fand. Und außerdem saßen und standen hier auch immer viele Kiffer. Mir gefiel das.", sagt Prahl dazu einmal vor Jahren in einem Abendblatt-Interview.