Förderung

Stadt zahlt 890.000 Euro für Sanierung von Denkmälern

Die ehemalige Viktoria-Kaserne an der Bodenstedt

Die ehemalige Viktoria-Kaserne an der Bodenstedt

Foto: Klaus Bodig / HA / Klaus Bodig

Viktoria-Kaserne in Altona erhält 600.000 Euro. Geld geht auch an das Gemeindezentrum Mümmelmannsberg.

Hamburg. Um Eigentümer bei der Sanierung ihrer Denkmäler finanziell zu unterstützen, hat das Denkmalschutzamt im zweiten Quartal 2018 insgesamt 169.000 Euro ausgezahlt. Weitere 721.000 Euro wurden für anstehende Denkmalsanierungen bewilligt. Es gehe darum, den Beitrag von Denkmaleigentümern zum Erhalt des baukulturellen Erbes wertzuschätzen, so Kultursenator Carsten Brosda. Die geförderten Maßnahmen verdeutlichten die Bandbreite der Hamburger Denkmallandschaft.

Zu den bereits geförderten Projekten gehört die Turmsanierung der 1880 erbauten Kirche St. Nikolai in Finkenwerder (46.000 Euro für neue Verfugungen und Ausbesserungen im Sockelbereich), die Fenstersanierung der Rudolf-Steiner-Schule in Bergedorf (30.000 Euro) sowie die Restaurierung eines Deckengemäldes hinter Glas in einem Wohn- und Geschäftshaus im Eppendorfer Weg (5500 Euro).

Fachwerkhaus von 1841

Von den 15 bevorstehenden Maßnahmen, für die Fördermittel bewilligt wurden, bekommt die Viktoria-Kaserne in Altona den größten Betrag: 600.000 Euro gibt das Denkmalschutzamt dazu, damit die Fassade der ab 1878 erbauten Kaserne instandgesetzt werden kann, außerdem soll ein neuer Haupteingang gebaut und das Dach saniert werden. Unterstützt werden auch das Gemeindezentrum Mümmelmannsberg (2.500 Euro für Voruntersuchungen zur Restaurierung der Emaille-Fassadenplatten) sowie ein Wohnhaus von 1841 am Allermöher Deich (10.000 Euro für die Sanierung des Fachwerks und einen neuen Anstrich)