Hamburg

Karriere-Netzwerk Xing plant neue Zentrale in Bahrenfeld

Xing bezeichnet sich als das führende soziale Netzwerk für berufliche Kontakte (Symbolbild)

Xing bezeichnet sich als das führende soziale Netzwerk für berufliche Kontakte (Symbolbild)

Foto: Imago/Rüdiger Wölk

Der Platz am Hauptsitz an der Dammtorstraße reicht schon länger nicht mehr. Insgesamt arbeiten für Xing 1200 Mitarbeiter.

Hamburg. In der Abendblatt-Rangliste der 200 größten Unternehmen der Stadt gehört Xing zu den Aufsteigern. 580 Mitarbeiter in Hamburg meldete das Karriere-Netzwerk vor drei Jahren, mittlerweile sind es etwa 800 Beschäftigte. Der Platz am Hauptsitz an der Dammtorstraße reicht schon länger nicht mehr, die Arbeitnehmer sind auf drei bis vier Standorte in der Hansestadt verteilt. Das soll sich in Zukunft ändern.

„Wir sind in Gesprächen mit der Stadt über ein neues Hauptquartier“, sagte ein Firmensprecher. So sollen die Wege wieder kürzer und Abstimmungen erleichtert werden. Die geplante Zentrale soll Platz für 1500 Mitarbeiter bieten. So wären die Büros groß genug, um das Personal fast zu verdoppeln. „Wir rechnen weiterhin mit einem starken Wachstum“, sagte der Sprecher. Der Umzug sei für das vierte Quartal 2021 geplant – wenn alle Entscheidungen positiv ausfielen und zügig umgesetzt würden. Details zur finanziellen Dimension des Investments und zur Lage der neuen Zen­trale nannte der Sprecher nicht. Nach Abendblatt-Informationen liegt das ausgewählte Grundstück an der Gasstraße in Bahrenfeld nahe der S-Bahn-Linie.

Rund 14 Millionen Mitglieder

Xing bezeichnet sich als das führende soziale Netzwerk für berufliche Kontakte im deutschsprachigen Raum. Rund 14 Millionen Mitglieder aller Branchen vernetzen sich untereinander, um zum Beispiel ihre beruflichen Qualifikationen darzustellen oder Jobs und Aufträge anzubieten. Xing wurde 2003 von Lars Hinrichs gegründet, heute gehört die Mehrheit zum Medienhaus Burda. Insgesamt arbeiten für Xing 1200 Mitarbeiter, es gibt Niederlassungen in München, Wien, Zürich, Barcelona und Porto. 2017 erzielte das börsennotierte Unternehmen einen Umsatz von 187,8 Millionen Euro und verdiente unterm Strich 23,6 Millionen Euro.