Hamburg

Hamburger Zoll beschlagnahmt mehr als zwei Tonnen Tabak

Ein Klumpen des sichergestellten Tabaks

Ein Klumpen des sichergestellten Tabaks

Foto: Zoll Hamburg

Zwei Beschuldigte hatten die Ware in ihren Tabakgeschäften billig verkauft. Doch nicht nur sie müssen jetzt mit Konsequenzen rechnen.

Hamburg. Bei der Durchsuchung von fünf Wohn- und Geschäftsräumen sowie einem Lager wurden in Hamburg mehr als zwei Tonnen Tabak sichergestellt. Die 25 an dem Einsatz beteiligten Zollbeamten zogen auch vier Zerkleinerungsmaschinen für Tabak aus dem Verkehr und stellten einen fünfstelligen Bargeldbetrag sicher.

Zwei Inhaber von Tabakläden werden verdächtigt, in ihren Geschäften unversteuerten Tabak verkauft zu haben. Die Kunden konnten den Tabak vor Ort vermutlich mit entsprechenden Maschinen zerkleinern und dadurch rauchbar machen. Für dieses Herstellen von Rauchtabak hätten die beiden eine Erlaubnis des Zolls benötigt. Da diese nicht vorlag, müssen sie nun Tabaksteuer zahlen, vermutlich mindestens 44.000 Euro.

Gegen die Beschuldigten wird nun wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung ermittelt. Doch auch die Konsumenten haben sich strafbar gemacht. „Steuerschuldner werden nicht nur die Inhaber der Tabakläden, sondern auch die Käufer des vermeintlich günstigen Tabaks,“ erläutert Stephan Meyns, Pressesprecher der Hamburger Zollfahndung.