Bayer und Monsanto

Demonstranten protestieren in Hamburg gegen Chemiekonzerne

Zum Protestmarsch „March against Bayer/Monsanto“ wird bereits seit Jahren weltweit in rund 100 Städten aufgerufen

Zum Protestmarsch „March against Bayer/Monsanto“ wird bereits seit Jahren weltweit in rund 100 Städten aufgerufen

Foto: imago/ZUMA Press

Demo für die Kennzeichnung von genetisch modifizierten Lebensmitteln richtete sich gegen Bayer und Monsanto.

Hamburg.  Mehr als 200 Demonstranten haben am Pfingstsonnabend in Hamburg gegen den Chemiekonzern Bayer und seine künftige Tochtergesellschaft Monsanto protestiert. Zum Protestmarsch „March against Bayer/Monsanto“ wird bereits seit Jahren weltweit in rund 100 Städten aufgerufen.

Die Demonstranten setzen sich ein für freies Saatgut, für die Kennzeichnung von genetisch modifizierten Lebensmitteln und gegen Glyphosat, Neonikotinoide und die Monopolstellung von Konzernen. Das US-Unternehmen Monsanto, das vor der Übernahme durch den deutschen Bayer-Konzern steht, soll dabei stellvertretend für alle Chemie- und Agrarriesen stehen. Sie seien verantwortlich für Wasser- und Luftverschmutzung und nicht zuletzt das damit einhergehende Bienen- und Artensterben.

Monsanto erklärte dazu am Sonntag, die mehr als 20.000 Beschäftigten würden sich zu einem offenen Dialog über moderne Landwirtschaft bekennen. „Wir sind stolz auf die Arbeit, die wir leisten und möchten, dass die Leute mehr über uns erfahren“, heißt es in der Mitteilung. „Dank Innovation und der Zusammenarbeit mit Landwirten und Partnerorganisationen sind wir in der Lage, neue Hilfsmittel zu entwickeln, mit denen wir Landwirten auf der ganzen Welt helfen, beim Anbau von Lebensmitteln mit weniger natürlichen Ressourcen auszukommen.“