Hamburg Airport

15-Jähriger will mit Butterflymesser ins Flugzeug

Wie die Waffe in sein Handgepäck kam, konnte der Junge nicht erklären. Bereits am Vortag wurde die Bundespolizei am Airport fündig.

Hamburg. Am Hamburger Flughafen haben Sicherheitsbeamte am Donnerstag und am Freitag zwei Passagiere mit Butterflymessern gestoppt. Ein 15-Jähriger, der eines der verbotenen Messer in seinem Rucksack hatte, verpasste daher mit seiner mitreisenden Mutter am Freitagmorgen seinen Flug.

Ob er wirklich nichts ahnte, als er die Sicherheitskontrolle passierte? Nach Angaben der Polizei legte der Junge seinen Rucksack auf das Förderband und durchschritt die Personenkontrolle. Als er danach zur Handgepäcknachkontrolle gebeten wurde, wo die zuständigen Luftsicherheitsassistenten ein Butterflymesser aus dem Rucksack fischten, wirkte der Schüler überrascht.

Butterflymesser sind gesetzlich verboten

Wem es gehört, konnten weder der Junge noch seine ebenfalls überraschte Mutter mit Sicherheit sagen. Das Messer wurde sichergestellt – außerdem folgte eine Strafanzeige durch die Bundespolizei, denn der Erwerb und das Mitführen von Butterflymessern ist laut Waffengesetz in Deutschland verboten. Den Flug haben Mutter und Sohn wegen des Vorfalls nicht mehr rechtzeitig erreicht.

Schon am Donnerstag hatte ein junger Mann versucht, ein Butterflymesser mitzunehmen. Er hatte es nicht im Handgepäck, sondern im Koffer verstaut. Beamten der Bundespolizei fiel es bei der Gepäckkontrolle dennoch auf. Sie baten den 22-Jährigen zu seinem Gepäckstück – wo sich nach dem Öffnen des Koffers ihr Verdacht, dass es sich um ein verbotenes Messer handelte, bestätigte. Der 22-Jährige erhielt eine Strafanzeige und durfte nach den polizeilichen Maßnahmen seinen Weg fortsetzen..