Hamburg

Motorradfahrer mit 100 km/h zu viel auf dem Tacho gestoppt

Den 50-Jährigen erwartet ein Fahrverbot und eine hohe Geldbuße. Bei einem weiteren Autofahrer hatten die Beamten den richtigen Riecher.

Hamburg. Beamte der Hamburger Polizei haben am Mittwoch gleich zwei besonders dreiste Temposünder aus dem Verkehr gezogen. Die Beamten wurden zunächst gegen 14:30 Uhr in der Finkenwerder Straße auf einen Motorradfahrer aufmerksam, der ein Rotlicht einer Ampel missachtete und mit überhöhter Geschwindigkeit weiter im Slalom durch andere Fahrzeuge hindurch weiterfuhr.

Zwischenzeitlich beschleunigte der Biker in der Straße "An der alten Süderelbe" nach Polizeiangaben auf 160 km/h bei erlaubten 60 km/h. Polizisten stoppten den 50-Jährigen daraufhin. Ihn erwartet neben einem Fahrverbot von drei Monaten eine Geldbuße in Höhe von 1600 Euro.

Ebenfalls wegen überhöhter Geschwindigkeit wurden die Beamten gegen 19:20 Uhr auf einen Pkw-Fahrer aufmerksam, der mit 100 km/h bei erlaubten 50 km/h über die Köhlbrandbrücke fuhr. Bei der anschließenden Kontrolle bemerkten die Beamten deutlichen Marihuanageruch in dem Fahrzeug. Bei der anschließenden Durchsuchung stellten die Polizisten vier Griptütchen Marihuana sicher. Ein Drogenschnelltest reagierte zudem positiv auf THC und Kokain. Der 29-Jährige muss sich nun wegen Trunkenheit im Straßenverkehr und dem Besitz von Betäubungsmitteln verantworten. Sein Führerschein wurde sichergestellt.

( HA )

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