Hamburg

Die Geschichte des Deutschlandhauses

Das Deutschlandhaus wurde 1928/1929 nach Entwürfen der jüdischen Architekten Fritz Block und Ernst Hochfeld als Bürohaus mit Kaufhaus, Läden und dem Ufa-Palast errichtet. Mit 2667 Plätzen war er das größte Kino Europas.

Achtstöckig und in Stahlskelettbauweise errichtet, gehört das Deutschlandhaus mit seiner von Fensterbändern horizontal gegliederten Backsteinfassade zu den wenigen erhaltenen frühmodernen Gebäuden dieser Art in Deutschland.

Unter Denkmalschutz wurde es nie gestellt, da es im Krieg beschädigt und später durch neue Nutzungen verändert wurde. Zwischen 1978 und 1983 wurde das Haus aufgestockt und erweitert, originale Fassadenteile wurden ausgetauscht.