DHL-Konkurrenz

Drogeriekette dm testet Paketkästen in Hamburg

Eine Filiale von dm

Eine Filiale von dm

Foto: imago/Rene Traut

In mehreren Filialen können Kunden Sendungen abholen. Das Ziel: Vernetzung von stationärem und Online-Handel.

Hamburg.  Deutschlands zweitgrößte Drogeriemarktkette dm und das Paketkastensystem Parcellock testen in Hamburg und Umgebung die Zusammenarbeit bei der Zustellung von Paketen an die Kunden. Die Drogeriemarktkette hat in und an zwei Hamburger Filialen – an der Steinstraße (City) und an der Alten Holstenstraße (Bergedorf), – sowie an der Filiale Brückenstraße in Ahrensburg eine Paketstation aufgestellt. Kunden können Sendungen dort abholen – teils rund um die Uhr. Öffnen lassen sich die unterschiedlich großen Fächer mittels der Parcellock-App. Die in Hamburg ansässige Firma ist ein Gemeinschaftsunternehmen der DHL-Konkurrenten Hermes, DPD und GLS.

Man gehe mit den Paketstationen „einen weiteren Schritt in Richtung Vernetzung von stationärem und Online-Handel“, erklärt der für Marketing zuständige dm-Geschäftsführer Christoph Werner. Für Pakete aus dem dm-Online-Shop ist der Versand in die Stationen kostenfrei. Genutzt werden können die Abholfächer nach Angaben der Unternehmen aber auch für Pakete von anderen Versendern.

Test nur in der Region

Der Test sei zunächst auf Hamburg und Umgebung begrenzt, so der dm-Geschäftsführer. „Wir sind aber bestrebt, weiteren Kunden den Service zur Verfügung zu stellen.“ Wie stark die Stationen tatsächlich genutzt würden, werde mit darüber entscheiden, wie dm mit den Paketkästen weiter verfahre.