Hamburg

Spezialkran hebt gesunkenen Musical-Ponton

Hamburg. Der Spezialschwimmkran Enak hat den Mitte März gesunkenen Fähranleger vor den beiden Musical-Theatern im Hamburger Hafen wieder an die Oberfläche geholt. Der Kran hob den mehrere Hundert Tonnen schweren Ponton am Donnerstag aus der Elbe. Er soll nun weiter untersucht werden. Zunächst hatte der NDR über die erfolgreiche Bergung berichtet.

Die Vorbereitungen zu der Bergungsaktion hatten bereits vor einigen Tagen begonnen. Der riesige Enak-Schwimmkran, der bis zu 600 Tonnen heben kann, hatte zunächst die Fußgängerbrücke aus dem Schlick gezogen, die den Ponton mit dem Festland verbindet.

Zuvor hatten sich die Arbeiten mehrfach verzögert, weil der zunächst bestellte Schwimmkran die Last von 350 bis 400 Tonnen nicht heben konnte. Nach Abendblatt-Informationen verursacht die Bergung Kosten im sechsstelligen Bereich.

Taucher hatten den Ponton auf dem Grund der Elbe bereits untersucht, aber zunächst keine Hinweise auf die Ursache gefunden. Bis der Ponton wieder repariert ist, erreichen die Musical-Zuschauer die beiden Theater weiterhin über den einige Hundert Meter entfernten Anleger Norderelbstraße.