Hamburg

Altona soll eine neue Veloroute bekommen

Radweg von Lurup ins Zentrum geplant. Auch die Trabrennbahn und der neue Fernbahnhof werden eingebunden

Hamburg. Der Hamburger Westen soll eine neue, komfortable Radverbindung ins Zentrum bekommen. Vor allem der Stadtteil Lurup sowie das geplante Neubaugebiet an der Trabrennbahn, das Forschungszentrum Desy und der künftige Fernbahnhof Diebsteich dürften davon profitieren.

Wie von der Bezirksversammlung gefordert, habe auch die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation (BWVI) den „Bedarf einer qualitativ hochwertigen und komfortablen Radwegeverbindung erkannt“, sagt Sprecherin Susanne Meinecke. Deshalb soll das Veloroutennetz der Stadt in diesem Bereich „perspektivisch um eine komplett neue Veloroute ergänzt werden“. Zurzeit werde mit den zuständigen Stellen abgestimmt, wo und in welchem Ausbaustandard die neue Radroute verlaufen könne. Angestrebt werde ein „bestmöglicher“ Ausbau, um Menschen aus dem Westen der Stadt ein „sicheres, zügiges und komfortables“ Vorankommen zu gewährleisten. Die Route, so die Verkehrsbehörde, sei wichtig.

Die Verwirklichung des neuen Radwegs, bei dem es sich zumindest namentlich nicht um einen „Radschnellweg“ handelt, werde jedoch nicht vor 2020 erfolgen. Denn bevor eine neue Veloroute gebaut werde, müsse das bereits bestehende Netz der Routen 1 bis 14 ausgebaut und ertüchtigt werden. Erst dann sollen Lurup, das neue Wohnquartier in Bahrenfeld sowie der Fernbahnhof zwischen den bestehenden Routen 1 und 14 von der neuen Veloroute 15 erschlossen werden. Die Idee der besseren Anbindung von rund 40.000 möglichen Radfahrern kam dabei von der Bürgerinitiative Volkspark.

Indes werden gerade Machbarkeitsstudien für Trassen von insgesamt sechs Radschnellwegen vom Umland nach Hamburg erarbeitet. Im Nordwesten der Stadt soll dabei zunächst ein Korridor aus Richtung Elmshorn untersucht werden. Eine Verknüpfung dieses Radschnellwegs mit der neuen, zwischen Lurup, Bahrenfeld und Zentrum geplanten Veloroute 15 werde laut Behörde angestrebt.