Abendblatt-Serie

Seit 55 Jahren in einer Firma – und aufhören ist kein Thema

Die Werkstatt ist sein ganzer Stolz: Bei Ronald Kuttner hängt jeder Schraubenzieher an seinem Platz

Die Werkstatt ist sein ganzer Stolz: Bei Ronald Kuttner hängt jeder Schraubenzieher an seinem Platz

Foto: Marcelo Hernandez

Immer mehr Menschen arbeiten jenseits des Rentenalters. Ronald Kuttner ist mit 74 Jahren noch zwei Tage pro Woche im Einsatz.

Meistens ist er der Letzte. Um 15.40 Uhr machen sie alle zusammen Feierabend. Doch bis er seine Werkzeuge ordentlich weggeräumt hat und anschließend duschen war, ist es meistens schon Viertel nach vier. Dann sind die anderen längst los. Klar, er könnte auch gemeinsam mit den Kollegen gehen und sich später zu Hause waschen. Aber da hat er keine Dusche, nur ‘ne Badewanne. Ohne Trennwand. Und das Wasser müsste er ja dann auch bezahlen. Also bleibt er lieber in der Firma. Sollen die anderen mal ohne ihn abhauen. Ronald Kuttner stört das nicht. Er ist eh am liebsten alleine und arbeitet still vor sich hin. Hauptsache, niemand quatscht ihm rein.

Ronald Kuttner trägt eine blaue Arbeitshose und ein kurzärmeliges T-Shirt. Wie immer, wenn er in der Werkstatt ist. Kalt ist es hier, vielleicht 14 oder 15 Grad. Kuttner kennt das schon. Kommt, weil das Tor morgens oft so lange aufsteht. In seinem Spind hängt eine Jacke, doch die zieht er nie an. Bei der Arbeit wird ihm warm. Er werkelt an einem Vordach für einen Kellerniedergang. So eins hat er schon mal konstruiert, jetzt muss ein zweites her. In seinem Kritzelbuch, wie er sein Notizheft nennt, hat er sich eine Skizze gemacht. Die Länge, Breite und Höhe aufgeschrieben, in der der Stahl, V2A, zurechtgeschnitten werden muss.

Mit 19 Jahren fängt Kuttner bei Planton an

Er kann alles. Besonders Dinge aus Stahl und Edelstahl. So steht es auf der Homepage von Emil Planton, der Grundstücksverwaltung, für die er arbeitet. Seit 55 Jahren. 1963. Es ist das Jahr, in dem John F. Kennedy ermordet wird und Konrad Adenauer abtritt, in dem das ZDF auf Sendung geht und Martin Luther King mit seiner Rede „I have a dream“ in die Geschichte eingeht.

Ronald Kuttner hat gerade erst ausgelernt, als er bei Planton als Maschinenbautechniker anfängt. 19 ist er da, der Jüngste im Team. Heute ist er der Älteste. 74. Manchmal frotzeln die anderen ein bisschen. Scherzen, dass der alte Mann mal zu Hause bleiben soll. Kuttner stört das nicht. Sollen die anderen mal reden. Er weiß, was er kann. In den vergangenen Jahren gab es immer wieder Nachfolger, die seinen Job übernehmen sollten. Geblieben ist keiner von denen. „Der eine hat immer nur auf seinem Telefon rumgetippt, der andere konnte nicht mal ein Gerüst aufbauen, weil ihm das zu schwer war“, sagt Kuttner und schüttelt seinen Kopf. Fast so, als wolle er sagen: Die jungen Leute von heute!

Titel bedeuten ihm nichts. Für ihn zählt nur die Arbeit

Jetzt gibt es wieder jemanden, der ihn mal ersetzen soll. „Wenn ich mal nicht mehr hier bin“, sagt Kuttner. Mit Hier meint er aber nicht auf der Erde, Gott bewahre! Sondern hier bei Planton, hier in der Werkstatt an der Kleinen Freiheit, wo er immer dann ist, wenn er nicht gerade Hausbesuche macht und bei Mietern kaputte Fenster repariert, schiefe Türen richtet, defekte Lüftungsklappen instand setzt, Schlösser austauscht oder neue Balkongitter aufbaut.

„Schulleitung“ steht auf einem Schild, das einer seiner Kollegen bei ihm in der Werkstatt unter eine Leitung an die Wand geklemmt hat. Ein Scherz, eine Anspielung an alte Zeiten. Früher, als die Firma noch selbst Häuser gebaut hat, war Kuttner Polier. Vorarbeiter. Der, der das Sagen hatte. Aber das ist lange her. Heute sind sie alle gleichgestellt. Kuttner ficht das nicht an. Titel sind ihm nicht wichtig. Nur die Arbeit. Er bezeichnet sich selbst als Schlosser, Hausmeister. Den Mann für alles.

Mit 63 hat ihn seine Frau gefragt, ob er nicht in Rente gehen will. Wollte er aber nicht. Auch nicht mit 64. Und mit 65 irgendwie immer noch nicht. Also hat er bei seiner Chefin vorgefühlt, ob er als Rentner zwei Tage weiterarbeiten darf. Sie hat Nein gesagt. Und dann: „SIE dürfen auch fünf Tage weiterarbeiten.“ Das war ihm dann aber doch zu viel. Deswegen macht er es jetzt genau anders rum als früher. Fünf Tage frei und zwei arbeiten. Eigentlich wollte er nur ein Jahr ranhängen. Dann noch eins. Und noch eins. Gerade hat er seinen Vertrag wieder verlängert.

Nur zu Hause rumhocken, ne, das ist echt nicht sein Ding. „Muss einfach was machen, sonst wird’s langweilig“, sagt Kuttner. Und weil es bei ihm in der 2,5-Zimmer-Wohnung in Rahlstedt nicht so viel zu tun gibt, „macht“ er eben hier. Bei Planton und den Mietern. 1300 Mieteinheiten hat die Firma, da fällt ‘ne Menge an. „Bin froh, dass ich noch arbeiten kann – und darf“, sagt Kuttner, faltet die Hände vor der Brust und lässt die Daumen umeinanderkreisen. Er ist ruhelos, würde jetzt lieber an der Werkbank stehen und seine Kellerabdeckung zusammenschweißen. Dieses Rumsabbeln ist gar nicht sein Ding, macht ihn nervös. Das ist schon morgens so, wenn sie sich um 7 Uhr zur Besprechung treffen, um die anfallenden Aufträge durchzugehen und zu verteilen – und er am liebsten sofort loslegen würde. Schließlich hat er nur zwei Tage. Die muss er nutzen.

In der Werkstatt macht er meistens noch nicht mal Pause

Seine Zeit ist kostbar. Oft macht er noch nicht mal Pause. Wenn die anderen da sind, dann schon. Dann setzt er sich zu ihnen und trinkt mit denen dieses Labberwasser, das die morgens kochen. Kuttner meint Kaffee. Aber keinen kräftigen Schwarzen, so wie er ihn macht. Sondern so eine durchsichtige Brühe, bei der man auf den Boden gucken kann. Pah! Wenn er alleine in der Werkstatt ist, arbeitet er lieber durch. Meistens hat er eh keinen Hunger. Das Brot, das ihm seine Frau mitgibt, isst er erst auf dem Heimweg. Im Auto beim Fahren. Egal. Hauptsache, die Brotdose ist leer, wenn er nach Hause kommt.

Früher hat er öfter mal ne Pause eingeschoben. Meistens, um zu rauchen. Manchmal aber auch, um Sexfilme zu gucken, gemeinsam mit den anderen Jungs. Die Super-8-Filme hatten sie zusammen mit einem Projektor nach dem Tod des Hausmeisters einer ihrer Objekte im Keller gefunden – und sich in den Wochen danach in jeder Pause reingezogen. Aber das ist lange her. Irgendwann in den 70ern. Und rauchen tut er inzwischen auch nicht mehr, mit Mitte 60 hat er aufgehört. Nicht wegen der Gesundheit. Sondern wegen des Geldes. Das hat ihm richtig wehgetan. „Wenn man bedenkt, dass man da einen Urlaub verqualmt ...“, sagt Kuttner und reibt sich die Nase. Das macht er immer wieder, unbewusst. Eine feine weiße Narbe läuft quer darüber. Eine Erinnerung, eine Ermahnung, an eine Zeit, an die er sich selbst nicht erinnern kann. An die letzten Tage des Zweiten Weltkrieges, als seine Mutter mit ihm bei einem Bombenangriff in den Schutzbunker fliehen wollte, und er, der gerade laufen gelernt hatte, bei der hastigen Flucht in eine Fensterscheibe stürzte – und sich die Nase fast abtrennte. „Musste sofort wieder angenäht werden, noch während der Bombardierung“, sagt Kuttner und gibt wieder, was seine Mutter ihm von damals erzählt hat. Wie er nach dem Krieg als kleiner Buttje auf den Trümmern herumkletterte, im Sand mit Murmeln spielte und viel Mist anstellte.

Kuttner entschied sich für eine Lehre als Maschinenbautechniker

„Wir waren damals ja ohne Kontrolle, den ganzen Tag alleine draußen“, sagt Kuttner und grinst bei der Erinnerung an die Zeit von Petticoat und Rock ’n’ Roll, Hawaii-Toast und Halbstarke, die sie damals waren. Er und sein Cousin, ihr Kumpel Harald und all die anderen, mit denen er rumhing. Blödsinn machte. Die gegeneinander boxten, mit Luftgewehren aufeinander ballerten – „aber nur unterhalb der Brust, sonst wär es zu gefährlich gewesen“ –, und auf dem Zehnmeterturm im Schwimmbad Faxen machten, um Mädchen zu beeindrucken. Wenn er heute daran denkt, muss er selbst den Kopf schütteln.

Is’ ein Wunder, dass er den Dreh bekommen hat, obwohl sich seine Eltern nicht viel um Schule und so gekümmert haben. Kuttner konnte selbst entscheiden, was er machen will – und entschied sich für eine Lehre als Maschinenbautechniker. „Weil ich keinen Bock auf Büro hatte, Maße gut schätzen konnte und im Basteln ‘ne Eins hatte“, sagt Kuttner. So einfach war das eben damals mit der Berufswahl. Keine große Sache.

Der Junggesellenlohn nach der Lehre betrug 1,90 Mark pro Stunde

50 Mark hat er im ersten Lehrjahr bekommen. Nicht bei Planton, sondern bei Alwin Schäfer. Wenn Kuttner über seinen alten Chef spricht, nennt er ihn nur Alwin. Fast freundschaftlich. Weil der ihm alles beigebracht hat, was er wissen musste. Sogar Sachen, die man für den Job gar nicht brauchte. Zum Beispiel, wie man Autos repariert, umbaut, aufmotzt. „Dieses Wissen war unschätzbar wertvoll“, sagt Kuttner und erzählt von seinem ersten Auto, einem Opel Rekord P1. Bei dem man die Lehnen der Vordersitze so weit nach hinten klappen konnte, dass man eine durchgehende Fläche hatte. Mannomann, was da alles stattgefunden hat! 1800 Mark hat er für den Wagen bezahlt, mühsam zusammengespart. „Wenn man bedenkt, dass mein Junggesellenlohn nach der Lehre 1,90 Mark pro Stunde war ...“. Er beendet den Satz nicht, das macht er öfter. Springt zum nächsten Thema. Zur nächsten Zahl. 3,64 Mark. Seinem Stundenlohn bei Planton. Unvergessen.

Sein Vater, der selbst Bauschlosser bei Planton war, hatte ihm den Job besorgt – sehr zum Missfallen der Mutter. „Sie fand, dass im Baugewerbe zu viel gesoffen wird“, erinnert sich Kuttner an die Bedenken seiner Mutter und erzählt von Zimmerleuten, die um 11 und um 14 Uhr Bierpausen gemacht haben. „Genascht haben“, wie er es nennt. Und von Frauen, die freitags vor dem Werktor ihre Männer abgefangen und ihnen die Lohntüten abgenommen haben – damit das Geld nach der Arbeit nicht versoffen wurde.

Nach einen Unfall fällt er aus: mehr als zwei Jahre lang

Ronald Kuttner, den viele zu seinem Missfallen oft versehentlich Roland nennen, bezeichnet sich selbst nicht als großen Redner. Eher als stillen Typ. Der lieber zuhört als zu sabbeln. Es sei denn, er hat was zu erzählen. Und heute hat er viel zu erzählen. Von seinem ersten Job, als er für Dutzende von Garagen Rolltüren anfertigen musste. Von den Jahren, als Planton noch keine reine Wohnungsverwaltung war, sondern selbst Häuser baute und maßgeblich am Wiederaufbau Hamburgs nach dem Krieg beteiligt war. Von der alten Bohrmaschine, die so viel Power hatte, dass sie ihn einmal vom Gerüst gefegt hat. Von seiner Zeit als Kranführer, der Arbeit auf dem Bau, die ihn abgehärtet hat. „Wenn man so viel draußen ist, haut einen so schnell nichts um“, sagt Kuttner.

Am Anfang hat er auch sonnabends gearbeitet, ist oft auf 50 Stunden pro Woche gekommen. Himmel, wenn er dran denkt, wie viel zu tun war! Wie viele Überstunden sie gemacht haben! Trotzdem, oder gerade deswegen: krank war er nie. Wenn er mal gefehlt hat, dann weil er einen Arbeitsunfall hatte. So wie damals, als er diese Pergola bauen wollte, mit dem schweren Balken die Leiter rauf ist und dann plötzlich nach hinten kippte. Richtig gestürzt ist er zwar nicht, aber der Rücken war hin. „War irgendwas mit den Nerven und Wirbeln“, sagt Kuttner und erzählt von einer OP, bei der sie ihn, Zitat: „Von vorne aufgemacht, die Gedärme rausgenommen und den Rücken versteift haben.“ Damals ist er 39 Jahre alt und fällt erst mal aus. Ziemlich lange sogar. Zwei Jahre und drei Monate.

Kuttners Frau ist schon vor neun Jahren in Rente gegangen

Kuttner beugt sich vor, stützt sich ein bisschen auf der Werkbank ab. Dass er überhaupt noch arbeiten kann! Wundert ihn selbst manchmal. Klar, langsam lässt alles ein bisschen nach, aber „seinen Mann steht er immer noch“. Irgendwann hat mal jemand gesagt, dass er nur noch sein Gnadenbrot bekommt. Da hat er sich richtig geärgert. Also wirklich! Wenn es hart auf hart kommt, steckt er die jungen Kerle alle in die Tasche.

In seiner Werkstatt, an einer Lochplatte, hängen ordentlich Hammer, Schraubenzieher, Sägen, Zangen. Dazwischen ein Aufkleber. Aus einer Capri-Sonne. Mit einem Superhelden drauf. Er trägt eine Maske und einen blauen Anzug. Kuttner trägt seinen Blaumann.

Seine Frau ist schon vor neun Jahren in Rente gegangen, mit 63. „Ich wollte nicht, dass sie noch länger so schwer arbeitet, in der Pflege mit den alten Leuten“, sagt Kuttner. Viel Rente bekommt sie eh nicht, weil sie sich die meiste Zeit um die beiden Kinder gekümmert hat. Die Tochter ist auch in der Altenpflege, und der Sohn ... der macht nix. „Is ne Pfeifenkopf“, sagt Kuttner. Hat die Lehre als Maurer hingeschmissen. Schwerer Schlag für ihn, den Familienmenschen. Der immer zuerst an seine Kinder und Enkelkinder denkt, erst dann an sich. „Bevor ich mir was kaufe, kriegen erst mal die anderen was“, sagt Kuttner und grinst: Opa bezahlt. Das gefällt ihm. Seinen beiden Enkeln hat er den Führerschein spendiert, jedem ein Auto bezahlt. Im Sommer fahren sie alle nach Kroatien, im Wohnmobil. Opa bezahlt.

Seine Rente „ist gut“, da kommt heute kaum einer ran. Außer Beamten und Angestellten und so. Aber für einen Handwerker sei das ordentlich. Seine Kollegen sagen manchmal, dass er der reichste von allen ist. Ist er aber nicht, eher der ärmste. Glaubt er. Weil er alles „nach rechts und links gibt“, an seine Kinder und Enkelkinder. „Die glücklich zu machen, das bedeutet mir mehr als Geld“, sagt er. Das sei unbezahlbar.

Keine Aufgabe zu haben, ist für Kuttner unvorstellbar

Kuttner guckt auf die Uhr, ein billiges Ding. Es ist seine Arbeitsuhr. Zu Hause hat er noch eine goldene Uhr. Doch die trägt er fast nie. Sie ist ihm zu kostbar. Ein Geschenk seines Vaters. Mit dem er jahrelang zusammen bei Planton war. Bis er einen Herzinfarkt hatte, so schwer, dass er nicht mehr arbeiten konnte. Mit gerade mal 44 Jahren. „War nicht leicht für ihn“, sagt Kuttner. Damals hat er sich keine Gedanken darüber gemacht, es einfach so hingenommen. Heute fragt er sich oft, wie es ihm wohl gehen würde, wenn er so früh arbeitsunfähig geworden wäre. Wenn er jetzt schon 30 Jahre lang keinen Job mehr hätte. Keine Aufgabe. Unvorstellbar!

Irgendwie komme er nach seiner Oma, glaubt er. Die hat mit 78 noch gearbeitet, in einer Reinigung. Dann ist der Laden pleite gegangen und seine Oma arbeitslos geworden. „Sonst ...“, setzt Kuttner an und beendet den Satz mit einem Grinsen: Sonst würde sie heute wohl noch arbeiten. Wie lange er noch macht? Naja, sein Vertrag geht bis Januar. Aber mal ehrlich: Da is’ ja Winter. Da will er nun wirklich nicht aufhören. Dann eher im Sommer. Vielleicht ...

Deutsche bleiben Arbeitgebern lange treu

Fast die Hälfte der Beschäftigten in Deutschland arbeitet bereits seit zehn Jahren oder länger beim selben Arbeitgeber. Das hat das Statistische Bundesamt ermittelt. 45 Prozent der Arbeitnehmer ab 25 Jahren sind seit mindestens einem Jahrzehnt bei ihrem derzeitigen Arbeitgeber.

Männer sind mit 47 Prozent etwas öfter lange in derselben Firma beschäftigt als Frauen (43 Prozent).

18 Prozent der Beschäftigten arbeiten seit fünf bis zehn Jahren beim selben Unternehmen. Mehr als ein Drittel (35 Prozent) ist weniger als fünf Jahre in derselben Firma.

Die Beschäftigungsdauer steigt dabei mit der Verantwortung im Job: Führungskräfte waren mit 53 Prozent am häufigsten ein Jahrzehnt oder länger bei ihrem aktuellen Arbeitgeber beschäftigt. Bei Hilfsarbeitern hatte nur knapp ein Drittel eine Betriebsbindung von Minimum zehn Jahren.

44,2 Millionen Erwerbstätige gibt es derzeit in Deutschland.

Im internationalen Vergleich liegt Deutschland mit der Beschäftigungsdauer von mehr als zehn Jahren nahe am EU-Durchschnitt (44 Prozent). Italien hat mit 52 Prozent EU-weit den höchsten Anteil von „treuen“ Beschäftigten.

Nächsten Sonnabend: 72 Jahre – und Domina Alle bisherigen Folgen stehen online unter: www.abendblatt.de/arbeiten-im-alter