Hamburg

Rauch im Cockpit: Beluga-Jet löst Großeinsatz bei Airbus aus

Der Beluga Airbus nach der Notlandung in Finkenwerder am Hangar

Der Beluga Airbus nach der Notlandung in Finkenwerder am Hangar

Foto: André Zand-Vakili

Der Transportflieger musste eine Sicherheitslandung durchführen. Die Maschine mit Flugzeugteilen kam aus Chester.

Hamburg. Ein Beluga-Transportflugzeug von Airbus hat am Montagmittag auf dem Werksflughafen in Hamburg-Finkenwerder eine Sicherheitslandung gemacht. Die Piloten des zweistrahligen Jets mit der markanten Form hatten Rauch im Cockpit gemeldet.

"Die Maschine ist gut und sicher gelandet", sagte ein Airbus-Sprecher. "Der Crew geht es gut". Die Piloten hätten die Maschine aus eigener Kraft zum Hangar rollen können. Einsatzkräfte der Werksfeuerwehr begleiteten Landung und Einparken am Hangar, mussten jedoch nicht eingreifen. "Nach Überprüfung der Maschine durch den Einsatzleiter wurde ein Kabelbrand im Cockpit erkundet, der bereits eigenständig erloschen war", teilte die Feuerwehr Hamburg am Nachmittag mit. Die dreiköpfige Besatzung blieb unverletzt.

50 Einsatzkräfte der Feuerwehr Hamburg vor Ort

Insgesamt waren zur Landung rund 50 Einsatzkräfte der Feuerwehr Hamburg mit zwei Löschgruppen, zwei Führungsdiensten, ein Umweltdienst, ein Pressesprecher, drei Freiwillige Feuerwehren, ein Bereichsführer (FF) sowie zwei Wechselladefahrzeuge mit den Abrollbehältern Sonderlöschmittel Schaum und Pulver -im Einsatz.

Der Beluga ist ein besonderes Modell eines Airbus A300, der zum Transportflieger umgebaut wurde, um Flugzeugteile zwischen den Airbus-Standorten hin- und herzutransportieren. Die Maschine kam aus Chester (Großbritannien). Bei dem Flug von Chester nach Hamburg handelte es sich laut Airbus-Sprecher um einen klassischen Transportflug im Airbus-Netzwerk, wie er jeden Tag stattfindet.

( HA )

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Hamburg