St. Pauli

Etwa 1700 Menschen demonstrieren gegen Militäreinsatz in Syrien

St. Pauli. Etwa 1700 Menschen haben am Sonnabend in Hamburg gegen die türkische Militäroffensive in Nord­syrien protestiert. Kurdische, türkische und deutsche Organisationen hatten zu dem Protest aufgerufen und forderten ein Ende der Gewalt und die Einstellung deutscher Rüstungsexporte an die Türkei. Die Demonstranten starteten am frühen Nachmittag auf St. Pauli und zogen quer durch die Innenstadt bis zum Gerhart-Hauptmann-Platz. Seit dem 20. Januar geht die Türkei gegen kurdische Truppen vor.

Die „Operation Olivenzweig“ zielt auf die mit den USA verbündeten kurdischen Volksschutzeinheiten (YPG), die Ankara als PKK-Ableger und Terrororganisation einstuft.