Hamburg

Drei Jugendliche überfallen Jugendbetreuer

Die Polizei nimmt einen Verdächtigen fest (Symbolbild)

Die Polizei nimmt einen Verdächtigen fest (Symbolbild)

Foto: Michael Arning

Die zwischen 16 und 18 Jahren alten Afghanen bedrohten den Mann mit Messer und Schusswaffe. Sie wurden schnell gefasst.

Hamburg. Drei junge Afghanen sollen in der Nacht zu Sonntag einen 32-jährigen Betreuer in einer Jugendwohnung Wellingsbüttel überfallen, gefesselt und beraubt haben. Der Mann konnte sich befreien, die Polizei nahm die 16, 17 und 18 jahre alten mutmaßlichen Täter wenig später fest.

Nach Polizeieingaben drangen die drei Jugendlichen gegen 3.30 Uhr in die Jugendwohnung an der Straße Borstels Ende ein und klopften an der verschlossenen Tür des Betreuerzimmers, um den 32-Jährigen zu wecken. Als dieser die Tür öffnete, bedrohten die maskierten jungen Männern ihn mit einem Messer und einer Schusswaffe. Dann forderten sie ihn auf, einen Tresor in der Wohnung zu öffnen. Obwohl er ihnen einen Schlüssel aushändigte, schafften es die Täter nicht, den Tresor selbst zu öffnen. Sie zwangen den Mann daraufhin mit vorgehaltener Pistole dazu.

Die Jugendlichen stahlen eine niedrige dreistellige Bargeldsumme, fesselten den Betreuer, schlossen ihn in seinem Zimmer ein und flüchteten. Nachdem sich der 32-Jährige befreit hatte, rief er sofort die Polizei. Bei einer Sofortfahndung mit zahlreichen Streifenwagen konnten die Beamten die drei Jugendlichen an der Wellingsbütteler Landstraße festnehmen. Die Beamten stellten bei den jungen Männern das gestohlene Bargeld sicher und fanden in unmittelbarer Nähe auch ein Messer sowie eine Schreckschusspistole. Die Jugendlichen wurden einem Haftrichter vorgeführt.