Containerschifffahrt

Eurogate-Umschlag bricht in Hamburg um 25,6 Prozent ein

Martin Kopp
Ein Schiff der Reederei China Shipping am Eurogate-Terminal. Die Chinesen haben die Zusammenarbeit mit dem Hafenunternehmen beendet (Archivbild)

Ein Schiff der Reederei China Shipping am Eurogate-Terminal. Die Chinesen haben die Zusammenarbeit mit dem Hafenunternehmen beendet (Archivbild)

Foto: Imago/Imagebroker

Das Hafenunternehmen hat in Hamburg mit den chinesischen Reedereien China Shipping und Cosco zwei wichtige Kunden verloren.

Hamburg. Die Umstellungen der Reederei-Allianzen sowie die Pleite des Großkunden Hanjin haben beim Containerterminal von Eurogate zu einem Einbruch des Umschlags geführt. Der Umschlag sank 2017 um 25,6 Prozent auf knapp 1,7 Millionen Standardcontainer (TEU), wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Dagegen blieb der Umschlag in Bremerhaven mit gut 5,5 Millionen TEU im Vergleich zu 2016 nahezu konstant. Für seinen Tiefwasserhafen Wilhelmshaven konnte Eurogate sogar ein Umschlagplus von insgesamt 15,1 Prozent vermelden.

Wichtige Kunden verloren

Wie berichtet hat Eurogate in Hamburg mit den chinesischen Reedereien China Shipping und Cosco zwei wichtige Kunden verloren. Erst fusionierten die Gesellschaften, dann traten sie dem Reedereibündnis Ocean Alliance bei. Diese Allianz wird beim Eurogate-Konkurrenten HHLA abgefertigt. Insgesamt erwarte er dennoch ein verbessertes Ergebnis gegenüber dem Vorjahr, sagte Eurogate-Chef Michael Blach.

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Hamburg