Wandsbek

Soko jagt Einbrecher, die mit der U-Bahn zum Tatort fahren

Ein Einbrecher hebelt ein Fenster auf (Symbolbild)

Ein Einbrecher hebelt ein Fenster auf (Symbolbild)

Foto: Imago/Jochen Tack

Die Täter kommen mit der U-Bahn, begehen die Taten in der Nähe, um dann möglichst schnell wieder zu verschwinden.

Hamburg.  Rund 70 Polizisten waren am Donnerstag links und rechts der Linie U 1 unterwegs. Es war eine Aktion der Soko „Castle“. Nach zwei Jahren erfolgreicher Bekämpfung der Einbruchskriminalität in ganz Hamburg konzen­triert sich die Polizei jetzt zunehmend auf einzelne Brennpunkte wie die Straßen entlang der U 1 in den Stadtteilen Wandsbek, Farmsen-Berne, Rahlstedt und Volksdorf.

37-mal in Mehrfamilienhäuser eingebrochen

„Wir haben von Anfang Dezember bis zum 8. Januar in dem Bereich 78 Einbrüche registriert“, sagt ein Beamter. Betroffen waren 41 Einfamilien- und Doppelhäuser. 37-mal wurde dort in Mehrfamilienhäuser eingebrochen. Die Häufung der Taten in dem Bereich ist leicht zu erklären. Die Täter kommen mit der U-Bahn, begehen die Taten in der Nähe, um dann möglichst schnell wieder zu verschwinden.

Tätern es nicht zu einfach machen

Am Donnerstag wurden genau gezielt Flugblätter in Briefkästen von Häusern gesteckt, deren Bewohner nicht im Haus waren, aber beispielsweise ein Fenster auf „kipp“ stehen hatten. Tenor: „Machen sie es den Tätern nicht einfach.“ Zudem spricht die Polizei Taxifahrer an und bittet diese, bei verdächtigen Beobachtungen die Polizei zu informieren. Vorige Woche nahm die Polizei zwei einschlägig bekannte Albaner fest, die in Volksdorf nahe dem U-Bahnhof Buchenkamp Einbrüche begangen hatten.