HafenCity

Neujahrskonzert der Haspa in der Elbphilharmonie

HafenCity.  „Melodisch, kräftig, beschwingt“ – so kündigte Daniel Kühnel, Intendant der Hamburger Symphoniker, das zehnte Neujahrskonzert der Hamburger Sparkasse (Haspa) an, das am gestrigen Sonntag in der Elbphilharmonie stattfand. Und gerade, als er über die „revolutionäre Musik“ von Peter I. Tschaikowsky sprechen wollte, beschwerte sich eine Zuhörerin aus dem mittleren Rang, sie könne „kein Wort verstehen“. Kühnel verkürzte unbeeindruckt und ohne Mikro: „Wir werden jetzt Musik von Tschaikowsky hören!“

Über Akustik lässt sich anscheinend streiten. Elbphilharmonie-Intendant Christoph Lieben-Seutter, zu Gast im eigenen Haus, wirkte in der Tat etwas nachdenklich. Doch dank „Teufelsgeiger“ Guy Braunstein, Orchester und Dirigent Kirill Karabits wurde das Konzert im Großen Saal dann doch noch zu einem vollen Erfolg.

„Sehr zufrieden“ zeigte sich Haspa-Vorstandssprecher Harald Vogelsang beim anschließenden Empfang im Foyer. Der Klassikliebhaber dankte den Symphonikern und kündigte an, dass der nächste Empfang aber traditionell wieder in der Laeiszhalle stattfinden werde. Unter den Gästen waren die Senatoren Dorothee Stapelfeldt und Peter Tschentscher (beide SPD) sowie Polizeipräsident Ralf Martin Meyer und US-Generalkonsul Richard T. Yoneoka.