Hamburg

„Extreme Sailing Series“ nicht mehr auf der Elbe

Hamburg.  In den vergangenen drei Jahren war Hamburg einer der spektakulärsten Standorte der Extreme Sailing Series. Mit insgesamt mehr als 130.000 Zuschauern setzten die Regatten eine Bestmarke bei den Zuschauerzahlen für Segelveranstaltungen in Hamburg und sendeten Bilder von Renn-Katamaranen vor der Elbphilharmonie und der Uferpromenade der HafenCity in die ganze Welt. Jetzt folgt das Aus. Im August segelt die Serie am Hamburger Hafen vorbei und wird erstmals in Skandinavien Station machen.

Das hat vor allem sportliche Gründe. Nach der Umstellung vom 40-Fuß- auf den 32-Fuß-Katamaran mit Foiling-Technologie „GC 32“ im Jahr 2016 wünschten sich die Teams eine längere Rennstrecke, um das Potenzial der Boote voll zur Geltung bringen zu können. In den kommenden Jahren will die Serie weiterwachsen, mit mehr Teams und mit den Flying Phantoms einer zweiten Bootsklasse. Auf der Elbe fehlen jedoch die Möglichkeiten zur Expansion. Auch die Außenalster kommt wegen des mit vier Metern enormen Tiefgangs der Katamarane nicht infrage.

„Hinter der Extreme Sailing Series liegen drei großartige Jahre in Hamburg. Die Begeisterung der Zuschauer vor Ort ist unübertroffen. Um Seglern, Fans und Sponsoren Spannung und Vielfalt bieten zu können, wird der Regattakalender der Ex­treme Sailing Series aber jedes Jahr ein wenig verändert. Hamburg fällt deshalb aus dem Kalender, um auch andere Segel- und Vermarktungsregionen bedienen zu können. Aber vielleicht kommen wir demnächst mit einem anderen Format wieder“, sagt Andy Tourell, Eventdirector des US-Veranstalters OC Sport.