Hamburg

Advent, Advent, der Baum, der brennt ...

Die Hamburger Feuerwehr hat die Gefahren, die von Kerzen am Weihnachtsbaum ausgehen können, anschaulich dargestellt.

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Die Feuerwehr warnt vor Brandgefahr durch Kerzen an Weihnachtsbaum oder Adventskranz – und führt einen besonderen Service ein.

Hamburg. Alle Jahre wieder... kommt nicht nur das Weihnachtsfest, sondern auch Adventskränze und Weihnachtsbäume – und mit ihnen ein nicht unerhebliches Brandrisiko. Die Hamburger Feuerwehr warnt davor, Tannengestecke und Weihnachtsbäume zu lange in der Wohnung aufzubewahren: Trockene Nadelbaumäste brennen im Wortsinn wie Zunder. Eine frische Tanne hingegen ist deutlich resistenter gegen außer Kontrolle geratene Kerzen.

Wer auf echtes Feuer partout nicht verzichten mag, dem raten die Experten zu so genannten Sicherheitskerzen: Bei diesen endet der Docht vor dem Kerzenboden, die Flamme löscht sich selbst, wenn die Kerze heruntergebrannt ist. Trotzdem solle man einen großen Eimer Wasser stets griffbereit haben. Eigentlich selbstverständlich: Die Halterungen der Kerzen sollten aus nicht brennbarem Material bestehen.

Gefahr durch Brandrauch – Feuerwehr unterstützt per Twitter

Oft unterschätzt wird die Gefahr, die vom Brandrauch ausgeht: Schon wenige Atemzüge genügen, um Bewusstlosigkeit herbeizuführen, die weitaus meisten Verletzungen bei Bränden sind keine Verbrennungen, sondern Vergiftungen durch Rauchgas. Vor den gefährlichen Gasen warnen Rauchmelder, wie sie in jeder Wohnung und jedem Haus in Hamburg vorgeschrieben sind.

Ihre Funktion als Lebensretter können die Geräte jedoch nur erfüllen, wenn sie auch funktionieren. Den jährlichen, gesetzlich vorgeschriebenen Funktionstest sollte man durch eine eigene Überprüfung ergänzen. Die Feuerwehr Hamburg empfiehlt, einmal im Monat den Testknopf zu drücken und unterstützt das mit einem eigenen Twitter-Account: "Rauchwarnmelder – Jetzt prüfen!" versendet nur einmal im Monat einen Tweet zur Erinnerung.