Weihnachtsmärkte

Schutz vor Terror: Hamburg will Budenbetreiber entlasten

Poller schützen den Roncalli-Weihnachtsmarkt  am Rathausplatz

Poller schützen den Roncalli-Weihnachtsmarkt am Rathausplatz

Foto: picture alliance / Daniel Bockwoldt/dpa

Über Sicherheitspools sollen die Kosten der Weihnachtsmarkt-Veranstalter für Schutz gegen Terrorangriffe gesenkt werden.

Hamburg. Wassertanks, Betonpoller und flexible Sperren schützen derzeit die Weihnachtsmärkte in Hamburg vor terroristischen Angriffen mit Lastkraftwagen. Doch wer trägt die Kosten für diese Maßnahmen? Nach Abendblatt-Informationen erwägt die Stadt, in Zukunft einen zentralen Sicherheitspool einzurichten. Er soll dazu beitragen, die Kosten für das Sicherheitskonzept zu minimieren.

Im zentralen Sicherheitspool könnten zum Beispiel Wassertanks, Sandsäcke, Poller und ähnliche Gegenstände deponiert und bei besonderen Großveranstaltungen genutzt werden. Wie es in Sicherheitskreisen heißt, würden damit die Veranstalter bei den zusätzlichen Sicherheitskosten entlastet.

Ein Sprecher der Innenbehörde bestätigte, dass die jeweiligen Veranstalter eines Weihnachtsmarktes gegenwärtig die erhöhten Sicherheitskosten auf dem unmittelbaren Veranstaltungsgelände selbst tragen müssen. Das sei grundsätzlich bei allen Veranstaltungen dieser Art so geregelt. Anders sieht es dagegen im nahen Umfeld der Weihnachtsmärkte aus. Wenn dort Poller oder ähnliches aufgestellt werden, bemühe sich die Stadt um individuelle Lösungen mit dem Veranstalter.