Hamburg

Polizeihund stellt mutmaßlichen Kirchen-Einbrecher

Ein Polizeihund stellte den Kircheneinbrecher (Symbolfoto)

Ein Polizeihund stellte den Kircheneinbrecher (Symbolfoto)

Foto: picture alliance / ERWIN SCHERIA

Aus Angst vor dem Tier versuchte der Mann gar nicht erst zu flüchten. Er war der Polizei bereits bekannt.

Hamburg.  Nach einem Einbruch in die Dreifaltigkeitskirche am Horner Weg ist am Wochenende ein 34 Jahre alter Mann dem Haftrichter vorgeführt worden. Der Mann war in der Nacht zum Sonnabend in die Kirche eingebrochen. Er wurde noch am Tatort von Polizisten gestellt.

Ein Zeuge hatte um kurz nach 22 Uhr ungewöhnliche Geräusche aus dem Gebäude gehört. Er rief die Polizei. „Bei Eintreffen der Einsatzkräfte konnte eine Person innerhalb des Kirchen­gebäudes gesichtet werden“, sagt Polizeisprecherin Evi Theodoridou. Die Beamten umstellten das Gebäude.

Angst vor dem Hund

Dann rückte ein Hundeführer der Polizei an. Der Verdächtige versuchte angesichts des Hundes in der Kirche gar nicht erst zu flüchten. „Er ließ sich widerstandslos festnehmen“, so Theodoridou. Bei dem Mann wurde Beute sichergestellt. „Es waren Gegenstände, die eindeutig der dortigen Kirche zugeordnet werden konnten“, sagt die Polizeisprecherin. Der Mann war der Polizei bereits bekannt. Deswegen wurde gegen ihn ein Haftbefehl beantragt.