Deutsche Bahn

Zugverspätungen nach Brand auf Eidelstedter Werksgelände

Am Bahnhof Altona mussten Reisende am frühen Montagmorgen lange auf ihre Züge warten

Am Bahnhof Altona mussten Reisende am frühen Montagmorgen lange auf ihre Züge warten

Foto: HA

Anrufer melden kilometerweit sichtbaren Feuerschein nach Kurzschluss in der Oberleitung. Verspätungen in Fern- und Nahverkehr.

Hamburg. Nach einem Oberleitungsschaden mit anschließendem Buschfeuer auf dem Gelände des ICE-Werks an der Elbgaustraße in Eidelstedt mussten Reisende der Deutschen Bahn am Montagmorgen zum Teil erhebliche Verspätungen im Fernverkehr hinnehmen.

Wie ein Sprecher der Bahn sagte, gab es im Bereich Eidelstedt einen Schwelbrand an einer Weiche, woraus eine Streckensperrung von 3.45 bis 5.10 Uhr resultierte. Nach Angaben der Feuerwehr wiederum konnte ein kleiner Buschbrand nach einer Stunde gelöscht werden.

Oberleitungsschaden in Eidelstedt

Wie die Leitstelle der Deutschen Bahn in Hannover mitteilte, wurde dieses Feuer durch einen Kurzschluss in einer Oberleitung ausgelöst, die daraufhin riss. Zuvor hatten besorgte Anwohner von einem kilometerweit sichtbaren Feuerschein berichtet.

ICE-Züge ab Hamburg-Altona nach Berlin-Südkreuz oder auch München Hauptbahnhof wurden zunächst als ausgefallen angezeigt, später dann mit erheblichen Verspätungen von 75 bis über 90 Minuten. Insgesamt waren nach Bahn-Angaben drei Fernzüge betroffen.

Hamburg-Kiel: Verspätungen und Ausfälle

Auch um 8 Uhr kam es noch zu Beeinträchtigungen im Fernverkehr. Die Bahnhofstafel am Hamburger Hauptbahnhof zeigte Verspätungen über 30 Minuten an. Außerdem waren mehrere Verbindungen zwischen Hamburg und Kiel verspätet oder fielen aus.

Nach Angaben der Bahn waren im Laufe des Vormittags sechs Regionalzüge Richtung Kiel, Westerland und Itzehoe um bis zu zehn Minuten verspätet.